Banner
Banner2
 
1. Startseite
8. Grundsätzliches zur Bewertung aus biblischer Sicht
2. Esoterik und Magie

9. Methoden von A-Z
A / B / C / D-E / F-G / H / I-K / L-M / N-O / P / Q-S / T-U / V / W-Z

3. Rechtliche Grundlagen
Der Heilpraktiker, der Geistheiler

Methoden mit den Anfangsbuchstaben „T-U“

 

Terlusollogie
Die Terlusollogie wurde von den deutschen Ärzten Charlotte (geb. 1909) und Christian (geb. 1948) Hagena entwickelt und verbreitet. Sie geht auf eine Typenlehre des Violinisten Erich Wilk (1915 – 2000) zurück. Der Name Terlusollogie wurde aus den lateinischen Wörtern terra = Erde, luna = Mond, sol = Sonne und dem griechischen Wort logos = Lehre oder Wort, entwickelt.
Die Terlusollogie geht von einem Einfluss von Sonne und Mond (bipolares Prinzip) auf den Menschen aus, der sich in zwei Atemtypen manifestiert. Der Einfluss von Sonne und Mond auf den Menschen wird durch kosmische Kräfte erklärt. Es wird zwischen dem lunaren Einatemtyp und dem solaren Ausatemtyp unterschieden. Der Geburtstermin soll auch einen maßgeblichen Einfluss auf die Typeneingruppierung haben. 
Um Krankheiten zu verhindern bzw. diese zu behandeln muss, angepasst an den jeweiligen Typ, ein bestimmter Lebenswandel in Bezug auf Ernährung, Bewegung und Lebensführung eingehalten werden. 
Spezielle Körper- und Atemübungen der Terlusollogie sollen Energieblockaden lösen und das Wohlbefinden steigern. Die Übungen werden zur Vorbeugung und Therapie von Erkrankungen angewandt.

  • Bewertung aus christlich-biblischer Sicht

Die Bewertungen und Ansichten entspringen ausschließlich meiner persönlichen Meinung und meinem christlichen Glauben, so wie ich die Bibel und den christlichen Glauben verstanden habe.
Bitte lesen Sie zusätzlich zur Bewertung auch unter Kapitel 8 „Grundsätzliches zur Bewertung aus biblischer Sicht“ nach.                                               

Kosmische Kräfte wurden bisher wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Sie entspringen einem Jahrtausende altem Aberglauben. Methoden, die ihren Wirkungsweg durch kosmische Kräfte oder Energien, wie dies die Terlusollogie tut, definieren, stehen in großer Gefahr einer spirituellen Beeinflussung des Anwenders. Beim Praktizieren solcher Methoden geht der Geist auf „spirituelle Empfangsbereitschaft“ und ist offen für Neues. Das ist ja auch erst mal nicht schlecht, wenn der richtige Geist (der Geist Gottes) den Anwender beeinflusst. Die Gefahr besteht aber, dass nichtgöttliche Kräfte dies zum Anlass nehmen, sich als Engel des Lichts verkleidet (2. Korinther 11,14), beim Anwender einzuschleichen. Der Teufel ist listig und herrscht im Verborgenen (Epheser 6,11-12).
Die Terlusollogie ist aus christlicher Sicht abzulehnen.

 

Theomedizin
Die Theomedizin ist eine Philosophie, die den Menschen in einer Einheit von Körper, Seele und Geist sieht. Medizinische, theologische (Theologie-Lehre von Gott) und wissenschaftliche Aspekte sollen darin vereinigt werden. Durch die Theomedizin soll sich der Mensch zum Positiven verändern und damit gesünder werden. Denken und Handeln sollen sich verändern.
Die Theomedizin geht davon aus, dass Krankheit aufgrund „energetischer Blockaden“ (z. B. Stress, Wut, Ärger, Neid) entsteht. „Bioenergetische Meditation“ soll das Denk- und Verhaltensmuster ändern, dadurch sollen auf molekularer Ebene Heilungsprozesse in Gang gesetzt werden. Eine „Bioenergie“, die die Kraft und Liebe Gottes sein soll, ist das heilende Element. Nach und nach soll sich durch die „bioenergetische Meditation“ ein „gesundes Denken“ einstellen, das von Dankbarkeit, Vergebung und Annahme geprägt ist.

  • Bewertung aus christlich-biblischer Sicht

Die Bewertungen und Ansichten entspringen ausschließlich meiner persönlichen Meinung und meinem christlichen Glauben, so wie ich die Bibel und den christlichen Glauben verstanden habe.
Bitte lesen Sie zusätzlich zur Bewertung auch unter Kapitel 8 „Grundsätzliches zur Bewertung aus biblischer Sicht“ nach.                                               

Gott schenkt Heilung, damit stimme ich überein. Auch ist es sehr wichtig, dass wir uns in Krankheit und Gesundheit an unseren Schöpfergott wenden. Er verändert unser Handeln und Denken, das stimmt. Dankbarkeit, Vergebung und Annahme sind ganz wichtige christliche Tugenden. Das hat die Theomedizin alles ganz richtig erkannt.
Doch ist Gott keine „Bioenergie“ (lesen Sie dazu bitte das Kapitel „Gott als Bioenergie“). Er hat sich in Jesus uns Menschen offenbart. Wer Gott kennen lernen will und von ihm Heilung erhofft, muss sich an Jesus wenden. Lesen Sie dazu bitte das Kapitel „Überlegungen zu einer christlichen (Natur-) Heilkunde“.
Die Theomedizin muss aus christlicher Sicht abgelehnt werden, da sie den christlichen Glauben verwässert und aus Gott eine Bioenergie macht. Sie erscheint zwar sehr christlich, hat aber mit dem christlichen Glauben und dem Gott so, wie wir ihn aus der Bibel kennen wenig gemeinsam. Das ist eine Irrlehre. Hier hat sich ein falscher antigöttlicher Geist eingeschlichen, der nicht von Gott selbst kommt (1.Johannes 4,1-3).

 

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
Die TCM hat eine über 3000-jährige Geschichte und war über den ganzen ostasiatischen Raum verbreitet, vor allem auch in Korea und Japan. Mit dem Aufkommen der modernen westlichen Medizin (im 19. Jahrhundert) und ihren Erfolgen geriet die TCM mehr und mehr in Vergessenheit. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde unter Mao Zedong die TCM wieder in China etabliert und sowohl dort als auch im Westen weiterentwickelt. Erst mit dem Transfer in den Westen wurde der Name Traditionelle Chinesische Medizin geprägt.
Die alte chinesische Medizin basiert überwiegend auf literarischen Werken von Gelehrten, Heilkundigen und Philosophen. Eine einheitliche Meinung gab es nicht, vielmehr gab es Richtungsstreitigkeiten über die verschiedenen Lehrmeinungen. Die alte chinesische Medizin verband Lehrmeinungen vieler philosophischer Richtungen, wie dem Taoismus, dem Konfuzianismus und dem Buddhismus, auch kamen magische Einflüsse wie das Befragen von Orakeln und verstorbenen Ahnen und Dämonenbeschwörungen hinzu. Darüber hinaus gab es auch religiöse Einflüsse, die Krankheit als Strafe der Götter deuteten.
Grundlage der TCM ist das Qi oder Chi sowie Yin und Yang. Qi oder Chi wird als alles durchdringende kosmische Kraft oder Geist gesehen. Yin und Yang sollen am Anfang der Welt noch vereint gewesen sein, die Welt entstand durch das Wirken des Qi. Himmel und Erde entstanden erst durch Trennung von Yin und Yang.
Yin und Yang sollen beim Menschen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinanderstehen, um die Lebensenergie Qi zu aktivieren. Ist das Verhältnis nicht ausgewogen, so wird der Mensch, aus der Sicht der TCM, krank.
Yin und Yang stehen in jeglicher Hinsicht in einer engen Verflechtung zueinander. Yin steht z. B. für Nacht, Winter, Wasser und Tal. Dem gegenüber steht Yang für Tag, Sommer, Feuer und Berg.
Im Menschen herrscht, aus der Sicht der TCM auch das Yin-Yang-Prinzip vor.
Auch die Meridiane, das sollen Kanäle im Menschen sein, in denen die Lebensenergie Qi fließen soll, sind dem Yin-Yang-Prinzip zugeordnet. Es gibt zwölf Hauptmeridiane, von denen jeder einem Organ oder Organsystem zugeordnet ist.
Ziel der TCM ist immer Yin und Yang auszugleichen und somit den Fluss der Lebensenergie Qi in den Meridianen in einem harmonischen Gleichgewicht zu gewährleisten.
Zur TCM zählen die:

  • Arzneitherapie

In dem chinesischen Heilmittelkatalog werden mehrere Tausend Pflanzen, Tiere und Mineralien genannt, die zur Arzneizubereitung geeignet sein sollen. Meistens werden 4-20 Bestandteile dieser Ausgangsstoffe, auf den Patienten individuell abgestimmt, miteinander vermischt. Die Aufbereitung geschieht durch Abkochung oder Zermahlung zu Pulver oder Aufarbeitung zu Granulat.
Es gibt mehrere Tausend Rezeptvorschriften und Anwendungen. Im Westen sind diese Arzneimittel nur wenig erforscht.

  • Akupunktur mit Moxibustion

Bei der Akupunktur werden Akupunkturnadeln aus Stahl, Silber oder Gold 1-2 mm in die Akupunkturpunkte, die auf den Meridianen liegen, eingestochen und für einige Zeit (ca. 10-30 Minuten) dort belassen. Die Auswahl aus den vielen Hundert Akupunkturpunkten fällt der jeweilige Behandler nach einer ausführlichen Befragung und Untersuchung des Patienten.
Die westliche Akupunktur sieht den Wirkungsweg nicht, im Gegensatz zur TCM, in einer Harmonisierung des Energieflusses in den Meridianen, sondern sieht andere Wirkungswege.
Die Akupunktur ist mittlerweile gut erforscht. Der Wirkungsweg wird wie folgt beschrieben:

  • Die Akupunktur führt zur Bildung von körpereigenen morphinartigen Substanzen und Nervenüberträgersubstanzen. Diese Substanzen führen zur Schmerzstillung und zur psychischen Entspannung.
  • Die Akupunktur hat auch eine nervale Wirkung die zur Aktivierung von Schmerzkontrollmechanismen (Gate-Control-Theorie) führt.
  • Die Haut steht über Nerven mit inneren Organen und anderen Strukturen in Verbindung. Durch Reizung bestimmter Hautareale (Segmente) können Reflexwirkungen auf innere Organe oder andere Strukturen erzielt werden.
  • Die regulatorische bioelektrische Wirkung der Akupunktur bedeutet, dass jeder Nadelstich zu einem Informationsimpuls an den betroffenen Körperzellen führt und dieser Impuls auch an andere Körperzellen weitergegeben wird. Dies führt zu regulatorischen Vorgängen. 

Bei der Moxibustion (Moxa-Therapie, Moxen) werden während der Akupunktur kleine Beifußfasern an den in der Haut steckenden Akupunkturnadeln abgebrannt. Der Akupunkturpunkt wird dabei erwärmt.

  • Tuina

Die Tuina ist eine eigenständige chinesische Form der manuellen Therapie (siehe Manuelle Therapie). Es sind meist Methoden aus dem Bereich der Massage und Chiropraktik. Blockaden der Energiebahnen und des Energieflusses sollen damit behoben werden.

  • Akupressur

Mittels der Akupressur sollen durch Fingerdruck die Akupunkturpunkte und damit die Meridiane beeinflusst werden. Gelegentlich werden die Akupunkturpunkte (siehe unter Akupunktur) auch durch Reiben der Finger behandelt. Sie sieht sich als sanfte Alternative zur Akupunktur.

  • Qigong und Taichi

Qigong ist eine Meditations- und Therapieform bei der Atem- und Bewegungstechniken zur Anwendung kommen. Hauptsächlich wird Qigong in Gruppen, in langsamen, konzentrativen und ruhigen Bewegungsabläufen geübt. Meistens gibt ein Gruppenleiter die Bewegungen vor. Es kann aber auch im Sitzen, Stehen oder im Liegen angewandt werden. Manchmal sind die Übungen von Meditationsmusik begleitet. Die Wurzeln des Qigong reichen einige Jahrhunderte in die vorchristliche Zeit hinein.
Taichi, auch Schattenboxen genannt, ist ein imaginärer Kampf mit einem imaginären Gegner, bei dem Angriffs- und Rückzugsbewegungen sehr langsam, konzentrativ und meditativ erfolgen. Die Bewegungen laufen sehr langsam ineinander über. Auch Taichi hat eine sehr alte Tradition.
Qigong und Taichi sollen dazuführen, dass die beiden Pole Yin und Yang harmonisiert werden und damit die universelle, kosmische Lebensenergie Qi oder Chi angeregt oder harmonisiert wird. Sie werden in der TCM in der Krankheitsvorbeugung als auch in der Therapie angewandt. Beide Methoden kommen in unseren Breiten in manchen psychosomatischen Kliniken zur Anwendung. Auch werden sie in Volkshochschulkursen und anderen Einrichtungen der Erwachsenenbildung gelehrt.

  • Diätetik-Ernährung

Nahrungsmittel werden in der TCM nach Yin und Yang eingeteilt. Ziel ist auch hier die Harmonisierung von Yin und Yang und damit die Harmonisierung der Lebensenergie Qi (Chi).

Bevor es bei der TCM zur Therapie kommt, wird eine ausführliche Befragung des Patienten durchgeführt. Außerdem wird das äußere Erscheinungsbild, Gestik und der Gesichtsausdruck des Patienten bewertet. Eine Inspektion von Haut, Haaren, Lippen, Stuhl und Urin wird vorgenommen. Auch wird der Patient auf druckempfindliche Strukturen hin untersucht und es wird eine Zungen- und Pulsdiagnostik vorgenommen.

  • Bewertung aus christlich-biblischer Sicht

Die Bewertungen und Ansichten entspringen ausschließlich meiner persönlichen Meinung und meinem christlichen Glauben, so wie ich die Bibel und den christlichen Glauben verstanden habe.
Bitte lesen Sie zusätzlich zur Bewertung auch unter Kapitel 8 „Grundsätzliches zur Bewertung aus biblischer Sicht“ nach.                                               

Meine Antwort fällt ähnlich aus wie bei den Meridiantherapien, die an die TCM angelehnt sind.
Bei der TCM geht es darum, die „Lebensenergie Qi oder Chi“ zu beeinflussen. Qi oder Chi soll eine alles durchdringende kosmische Kraft oder ein kosmischer Geist sein. Somit ist die TCM auf spiritueller Ebene gelagert. Die kosmische Kraft oder der kosmische Geist soll durch die TCM reguliert werden. Auch in der heutigen Zeit wird der Wirkungsweg der TCM immer noch so beschrieben. Es geht um die Regulierung oder Harmonisierung von Energie. Somit sind die Methoden der TCM aus christlicher Sicht abzulehnen. Lesen Sie bitte dazu das Kapitel „Gott als Bioenergie“.
Ausnahme ist die Akupunktur. Es gibt eine so genannte „westliche Akupunktur“, die den Wirkungsweg der Akupunktur anders (wissenschaftlich) beschreibt (siehe oben) und nichts mit Lebensenergie und kosmischen Kräften am Hut hat. Wird solch eine Akupunktur praktiziert und werden „energetische“ Wirkungswege außen vor gelassen, dann ist die „westliche Akupunktur“ aus christlicher Sicht in Ordnung.

 

Triggerpunkttherapie
Als Triggerpunkte werden lokale, begrenzte Muskelverhärtungen der Skelettmuskulatur bezeichnet, die Schmerzen an übertragenen Körperregionen verursachen können. Die Triggerpunkte werden mittels Friktionsmassage (lokale punktförmige Massagemethode), Nadelungen, Injektionen oder anderen manuellen Techniken behandelt.

  • Bewertung aus christlich-biblischer Sicht

Die Bewertungen und Ansichten entspringen ausschließlich meiner persönlichen Meinung und meinem christlichen Glauben, so wie ich die Bibel und den christlichen Glauben verstanden habe.
Bitte lesen Sie zusätzlich zur Bewertung auch unter Kapitel 8 „Grundsätzliches zur Bewertung aus biblischer Sicht“ nach.                                               

Die Methode ist aus christlich-biblischer Sicht in Ordnung.

 

Tuina
Siehe unter Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

4. Therapeuten ohne rechtliche Anerkennung

5. Fragliche Ursachen, Diagnosen und Therapien

6. Heilen mit Nichts-
Warum helfen nutzlose Therapien?

10. Was kann passieren?

11. Götzenopferfleisch

12. Gott als Bioenergie

14. Und was ist mit der Schulmedizin?

17. Schlussbemerkung