Methoden mit den Anfangsbuchstaben „L-M“
Lichttherapie
Bei der Lichttherapie wird der Körper mit Sonnenlicht oder durch spezielle Lichtlampen, die UV-A-, UV-B- und Infrarotstrahlung erzeugen, bestrahlt. Schon in der Antike wurde Sonnenlicht zu therapeutischen Zwecken genutzt.
Sie wird heutzutage hauptsächlich bei Hauterkrankungen (z. B. Schuppenflechte) eingesetzt. Begleitend wird die Lichttherapie auch bei Depressionen angewandt. Außerdem ist die Bestrahlung mit Sonnenlicht zur Vitamin-D-Produktion im Körper notwendig. Sie stärkt auch das Immunsystem.
- Bewertung aus christlich-biblischer Sicht
Die Bewertungen und Ansichten entspringen ausschließlich meiner persönlichen Meinung und meinem christlichen Glauben, so wie ich die Bibel und den christlichen Glauben verstanden habe.
Bitte lesen Sie zusätzlich zur Bewertung auch unter Kapitel 8 „Grundsätzliches zur Bewertung aus biblischer Sicht“ nach.
Die Methode ist aus christlich-biblischer Sicht in Ordnung.
Magnetfeldtherapie
Die Magnetfeldtherapie wurde schon im antiken Ägypten mittels magnetischen Metalls angewandt. In unsere Zeit wird die Magnetfeldtherapie über Spulen oder Matten angewandt, die an ein Steuergerät angeschlossen sind, über welches das Magnetfeld erzeugt und gesteuert wird. Das Magnetfeld soll hauptsächlich auf Körperzellen einwirken und diese positiv beeinflussen im Sinne einer Stoffwechselsteigerung. Funktionen in der Zelle wie Energiegewinnung, Stoffaustausch und Sauerstoffversorgung sollen dadurch verbessert werden. Die Magnetfeldtherapie wird auch von vielen Ärzten (Orthopäden) bei Verschleißerkrankungen (Arthrose) angewandt.
Je nach Hersteller und Gerätevarianten wird die Magnetfeldtherapie auch als Pulsierende Signaltherapie, Magnetresonanztherapie, Magnetfeldresonanztherapie oder Quantronmagnetresonanztherapie bezeichnet.
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Die Methode ist aus christlich-biblischer Sicht in Ordnung.
Mantras, Mantra-Heilung
Der Begriff Mantra stammt aus dem Sanskrit. „Man“ steht übersetzt für „Denken“ und „tra“ heißt übersetzt „beschützen“ oder „befreien“.
Die Ursprünge der Mantras sind Jahrtausende alt und lassen sich in das frühe Tibet, Indien und in die Mongolei verfolgen. Mantras sind kurze, formelhafte Wortfolgen, die ständig mental, singend oder flüsternd wiederholt werden.
Sie sollen unter anderem eine göttliche Macht besitzen, mit deren Hilfe Menschen von schlechten Gedanken beschützt oder befreit werden sollen. Durch das Wiederholen von spirituellen Versen soll eine Energie in uns freigesetzt werden, die einen „Informationsfluss des Lebens“ in Gang setzten soll.
Krankheit ist aus der Sicht der Mantraphilosophie eine Störung des Energieflusses auf körperlicher, seelischer oder spiritueller Ebene. Durch das Praktizieren des Mantras soll dieser Energiefluss wiederhergestellt und Energie freigesetzt werden. Auf diesem Weg soll es zu einer Verbindung des Menschen mit dem Kosmos und dem „Herzen der Existenz“ kommen. Der „Informationsfluss des Lebens“ soll dadurch in Gang gesetzt werden.
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Das Praktizieren der Mantras beeinflusst den Geist. Man sagt sich ständig irgendwelche Verse vor, in der Hoffnung, dass diese wahr werden. Das ist Autosuggestion. Der Geist geht aber auch auf spirituelle Empfangsbereitschaft. Man wird bereit, sich durch anscheinend „göttliche“ oder kosmische Kräfte beeinflussen zu lassen. Der Geist öffnet sich spirituellen Einflüssen. Der Geisterwelt wird Tür und Tor geöffnet und man gestattet diesen Geistern bei Ihnen „einzutreten“. Der Teufel, der sich als Engel des Lichts verkleidet (2.Korinther 11,14), wartet auf solche Gelegenheiten. Der Teufel kommt uns hier ganz sanft und bietet seine Dienste zur anscheinenden Wiederherstellung der Verbindung des Menschen mit dem „Herzen der Existenz“ (das soll Gott sein) an. Der „Informationsfluss des Lebens“ (das soll Gottes Leitung und Führung des Menschen sein) soll dadurch gewährleistet werden.
Der Teufel will uns Menschen seine Informationen zukommen lassen. Er will uns beeinflussen und von dem wahren Gott, der wirkliches Leben schenkt, abbringen.
Wir sehnen uns nach Gott. Die Sehnsucht nach Gott ist im Menschen verwurzelt. Alle sind wir auf der Suche nach Gott. Diese Suche äußert sich ganz unterschiedlich. Manche suchen ihre Lebenserfüllung im Materialismus, manche im Erfolg, manche in fernöstlichen Religionen und Lebensphilosophien. Doch wer zu Gott kommen und mit dem Schöpfer des Himmels und der Erde in Verbindung treten will, braucht Jesus dazu. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben, keiner kommt zu Gott außer durch Jesus (Johannes 14,6).
Mantras und Mantra-Heilung sind aus christlicher Sicht abzulehnen.
Manuelle Lymphdrainage
Die Manuelle Lymphdrainage ist eine physikalische Maßnahme (siehe auch Physikalische Therapie), die überwiegend zur Therapie von Schwellungen angewandt wird. Sie wird mit den Händen (manuell) und selten apparativ durchgeführt.
Seit den 1970er Jahren ist diese Methode in Deutschland etabliert und wird vorwiegend von Masseuren und Physiotherapeuten durchgeführt. Eine spezielle Zusatzausbildung ist dazu notwendig.
Neben dem Blutgefäßsystem (Venen und Arterien) gibt es auch das Lymphgefäßsystem. Die Lymphgefäße haben die Aufgabe Gewebeflüssigkeit, welche mit der Durchblutung anfällt, abzudrainieren. Mit der Durchblutung gelangen auch Eiweiß und andere großmolekulare Stoffe in das Gewebe. Diese Stoffe müssen auch über das Lymphsystem abdrainiert werden.
Mittels der manuellen Lymphdrainage, die sehr sanft und langsam mit den Händen ausgeführt wird, wird die Pumpmotorik der Lymphgefäße angeregt. Auch wird mittels einer speziellen Bauchtiefdrainage eine Sogwirkung auf die Lymphgefäße der unteren Extremität erzeugt. Wie bereits oben schon erwähnt, wird die manuelle Lymphdrainage hauptsächlich bei fast allen Formen der Schwellung angewandt.
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Die Methode ist aus christlich-biblischer Sicht in Ordnung.
Manuelle Medizin – Manuelle Therapie
Mit den Händen ausgeführte Griffe und Techniken an Gelenken und Wirbelsäule zur Heilung von Beschwerden und Schmerzen sind in vielen Kulturen schon seit der Antike bekannt.
In unserer Zeit ist die Manuelle Medizin eine Behandlung, um blockierte oder in ihrer Bewegung eingeschränkte Gelenke manuell zu mobilisieren. Dabei wird auch durch sanftes Ziehen, Drücken und Verschieben auf die betroffenen Gelenke eingewirkt. Die umgebenden Weichteile, wie Muskeln, Sehnen und Bänder werden zum Teil auf ähnliche Weise mitbehandelt. Die Manuelle Medizin entstand aus der Chiropraktik und der Osteopathie und ist mit diesen heute noch verwandt.
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Die Methode ist aus christlich-biblischer Sicht in Ordnung.
Massage
Die Massage hat fast weltweit eine alte Überlieferung. Sie wurde schon in der Antike von den Griechen zur Linderung von Schmerzen angewandt, außerdem praktizierten diese die Massage bei ihren Athleten. In machen Kulturen waren mit der Massage auch rituelle Handlungen verbunden durch die krankmachende Dämonen ausgetrieben werden sollten.
Die Massage geriet im Laufe der Jahrhunderte fast in Vergessenheit und wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts wieder entdeckt.
Mittlerweile gibt es viele verschiedene Massageformen, von denen hier einige vorgestellt werden.
Die klassische Massage ist heutzutage bei uns ein fester Bestandteil der Medizin und wird von Ärzten auf Rezept verordnet. Sie wird mit den Händen ausgeführt. Vorwiegend kommen Knetungen, Friktionen und Streichungen zum Einsatz.
Die Wirkungen sind unter anderem: Muskelentspannung, verbesserte Durchblutung von Haut und Muskel, Stoffwechselsteigerung in Haut und Muskel, Schmerzlinderung und verbessertes Wohlbefinden.
Die Haut steht über Nervenbahnen mit Muskeln, Knochen, inneren Organen und anderen Strukturen des Körpers in Verbindung. Jeder Körperabschnitt steht mit bestimmten Hautarealen in einem nervalen Zusammenhang, diese Hautareale werden auch Head´sche Zonen (Zonen nach Head) genannt. Bei der Bindegewebsmassage wird die Haut durch starkes Verschieben mit den Fingerkuppen des Behandlers gereizt, es wird von dem Patienten als schneidendes Gefühl wahrgenommen. Dieser Reiz wird von Nervenbahnen aufgenommen und an das Rückenmark geleitet. Im Rückenmark wird der Reiz auf andere Nervenbahnen weitergeleitet und gelangt dann zum Beispiel zu den inneren Organen oder zu Muskeln. Auf diesem Reflexweg können z. B. innere Organe therapeutisch beeinflusst werden. Sie wird unter anderem bei Asthma, Verstopfung (Obstipation), arteriellen Durchblutungsstörungen, Leberfunktionsstörungen, ausbleiben der oder zu starken Regelblutung, Kreuzschmerzen und Unterleibsschmerzen angewandt.
Die BGM wurde Ende der 1920er Jahre von der Krankengymnastin Elisabeth Dicke begründet und wird den Reflextherapien zugerechnet.
Sofern die BGM von einem Arzt verordnet wird, werden die Kosten von den Krankenkassen übernommen.
Der Patient liegt bei der Unterwassermassage in einer speziellen Unterwasserwanne, die ca. 600-1000 Liter Wasser fasst (konventionelle Badewanne 250-350 Liter). In der Unterwasserwanne wird über eine Pumpe Wasser angesaugt, das dann über einen Schlauch an dem eine Düse angebracht ist, auf die zu behandelnden Körperregionen des Patienten gerichtet wird. Der Druck des Unterwasserdruckstrahls ist variabel einstellbar.
Die Wirkungen entsprechen denen der klassischen Massage.
Die Klopfmassage wird mit leicht geballten, nicht ganz geschlossenen Fäusten ausgeführt. Die Kleinfingerseiten des Behandlers treffen dabei auf den Patienten. Vorwiegend wird die Klopfmassage am Brustkorb des Patienten, zur Lösung von Schleim und Sekret in den Atemwegen angewandt.
- Kolonmassage (Colonmassage)
Die Kolonmassage wird am Bauch im Verlauf des Dickdarms ausgeführt. Der Patient liegt dabei in Rückenlage, die Beine sind zur Entspannung des Bauches angestellt.
Die Kolonmassage wird hauptsächlich bei Verstopfung angewandt.
Die Periostmassage ist eine Reflexzonenmassage, die an der Knochenhaut (Periost) ausgeführt wird. Dabei übt der Behandler starken Druck auf die Knochenhaut aus. Der Wirkungsweg wird über Nervenbahnen erklärt.
Sie wird unter anderem bei folgenden Erkrankungen angewandt: Arthrosen, Fibromyalgie (eine Schmerzkrankheit), Migräne, Rückenschmerzen, Tennisellenbogen und anderen.
- Bewertung aus christlich-biblischer Sicht
Die Bewertungen und Ansichten entspringen ausschließlich meiner persönlichen Meinung und meinem christlichen Glauben, so wie ich die Bibel und den christlichen Glauben verstanden habe.
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Die Methode ist aus christlich-biblischer Sicht in Ordnung.
Die Massage ist ein Beispiel dafür wie einst eine Behandlungsmethode, die dem Aberglauben entsprungen ist (durch Massagen sollen krankmachende Dämonen aus dem Körper entfernt werden), doch zu einer etablierten, seriösen Behandlungsmethode geworden ist. Frei von spirituellen, kosmischen Vorstellungen. Die Wirkungswege der Massage sind klar definiert und wissenschaftlich belegt.
Meditation
Die Meditation ist eine in vielen Kulturen und Religionen schon seit Jahrtausenden geübte und weitverbreitete spirituelle Methode. Das Wort Meditation wird aus dem Lateinischen abgeleitet und bedeutet soviel wie „Ausrichtung zur Mitte“ oder „die Mitte“ oder „Nachdenken über“.
In meinen Ausführungen unterscheide ich eine christlich und eine nicht christlich (religiös, fernöstlich, esoterisch) geprägte Meditation.
- Die christliche Meditation
Das Ziel der christlichen Meditation ist Christus selbst. Die Meditation soll alle Sinne auf Jesus Christus, den Sohn Gottes und auf Gott selbst lenken. Der meditierende will den Glauben an Jesus vertiefen, seine Gegenwart tiefer erleben und erspüren. Die Meditation ist von einem Gebet manchmal nur noch schwer zu unterscheiden. Seit dem 6.Jahrhundert ist sie bei Benedikt von Nursia (geb. ca. 480 nach Christus, er gilt als Begründer des christlichen Mönchtums) in der „lectio divina“ verankert.
Die Meditation selbst kann ganz unterschiedlich praktiziert werden. Manche Menschen rezitieren Worte oder Verse aus der Bibel, halblaut, während der Arbeit vor sich hin. Manche sinnen über Begebenheiten oder Verse der Bibel nach. Andere betrachten ein Kreuz oder ein Bild oder hören sich Choräle an.
Die Meditation kann an unterschiedlichen Orten z. B. in der werktags geöffneten Kirche, auf Pilgerwegen, in einer Kapelle, in der Natur, am Arbeitsplatz oder zuhause praktiziert werden. Der Meditierende sucht oft die Stille um störende Einflüsse zu vermeiden, damit sich alle Sinne auf die Gegenwart Gottes ausrichten können. Die Haltungen während der Meditation können ganz unterschiedlich sein. Manche Menschen bevorzugen eine kniende Haltung oder still sitzen, andere liegen flach, mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden.
Der Vielfalt der Techniken sind keine Grenzen gesetzt.
- Nicht christlich (religiös, fernöstlich, esoterisch) geprägte Meditation
Ziel der nicht christlichen Meditation ist im Buddhismus, Jainismus und Hinduismus die „Erleuchtung“ oder das Erreichen des „Nirwana“. In der Esoterik hat sie Vollkommenheit und das Erreichen des „Lichts“ zum Ziel. Weitere Ziele der nicht christlichen Meditation sind allgemeines Wohlbefinden, das Stärken der Gesundheit und des eigenen Geistes, Bewusstseinserweiterung, mystische Erfahrungen, spirituelle Erfahrungen mit Kräften und Mächten.
Sie begegnet uns, unter anderem, in der Gestalt des Autogenen Trainings (siehe unter Autogenes Training), Yoga (siehe unter Yoga), Taichi (siehe unter Taichi), Mantras (siehe unter Mantras), Tantra und der Transzendentalen Meditation (TM). Auch in asiatischen Kampfkünsten wie Karate, Aikido und Judo werden meditative Techniken praktiziert. Die Meditationstechniken sind vielfältig ausgeprägt.
Ein breites Angebot an Meditationskursen und Utensilien zu meditativen Praktiken wie Klangschalen und Gongs, Buddhastatuen, Edelsteine, Räucherwerk, Bücher und Schriften, Videos, CDs sind ein Beleg dafür, dass die spirituelle Suche unsere Gesellschaft durchdrungen hat.
- Bewertung aus christlich-biblischer Sicht
Die Bewertungen und Ansichten entspringen ausschließlich meiner persönlichen Meinung und meinem christlichen Glauben, so wie ich die Bibel und den christlichen Glauben verstanden habe.
Bitte lesen Sie zusätzlich zur Bewertung auch unter Kapitel 8 „Grundsätzliches zur Bewertung aus biblischer Sicht“ nach.
Gegen die christliche Meditation ist nichts einzuwenden. Sie kann zur Stärkung und Vertiefung des christlichen Glaubens angewendet werden.
Die nicht christlich geprägten Meditationen sind aus christlicher Sicht abzulehnen, weil beim Ausüben solcher Praktiken der Geist des Praktizierenden auf spirituelle Empfangsbereitschaft geht. Der Geist öffnet sich spirituellen Einflüssen und Kräften, die außerhalb des Geistes Gottes sind. Es gibt eine Geisterwelt, die außerhalb des Geistes Gottes ist und jeder Geist, der nicht von Gott kommt, ist kein guter Geist (Epheser 6,12). Auch wenn er vielleicht gut erscheint, so hat er sich doch als Engel des Lichts verkleidet (2.Korinther 11,14). Der Teufel will über meditative Praktiken Einfluss auf das Leben der Menschen nehmen.
Meridian-Energie-Technik (MET) nach Franke
Siehe unter Meridiantherapie
Meridiantherapie
Meridiane sind aus der Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) Bahnen im menschlichen Körper, in denen die Lebensenergie Qi (oder Chi) fließt.
Grundlage der TCM ist das Qi oder Chi sowie Yin und Yang. Qi oder Chi wird als alles durchdringende kosmische Kraft oder Geist gesehen. Yin und Yang sollen am Anfang der Welt noch vereint gewesen sein, die Welt entstand durch das Wirken des Qi. Himmel und Erde entstanden erst durch Trennung von Yin und Yang.
Yin und Yang sollen beim Menschen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinanderstehen, um die Lebensenergie Qi zu aktivieren. Ist das Verhältnis nicht ausgewogen, so wird der Mensch, aus der Sicht der TCM, krank.
Yin und Yang stehen in jeglicher Hinsicht, in einer engen Verflechtung zueinander. Yin steht z. B. für Nacht, Winter, Wasser und Tal. Dem gegenüber steht Yang für Tag, Sommer, Feuer und Berg.
Im Menschen herrscht auch, aus der Sicht der TCM, das Yin-Yang-Prinzip vor.
Auch die Meridiane sind dem Yin-Yang-Prinzip zugeordnet. Es gibt zwölf Hauptmeridiane, von denen jeder einem Organ oder Organsystem zugeordnet ist.
Ziel der TCM ist immer Yin und Yang auszugleichen und somit den Fluss der Lebensenergie Qi in den Meridianen in einem harmonischen Gleichgewicht zu gewährleisten.
Auf den Meridianen liegen die Akupunkturpunkte.
Die Meridiane können durch verschiedene Therapiemaßnahmen beeinflusst werden, um die Gesundheit zu erhalten bzw. diese wieder herzustellen. Die bekanntesten Methoden sind die Akupunktur, die Akupressur und die Moxibustion. Diese drei Methoden werden, weil sie Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sind, unter der Rubrik Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) abgehandelt.
Die hier aufgeführten Meridiantherapien sind an die TCM angelehnt, entstammen aber nicht der TCM, sondern sind Erfindungen aus der jüngeren Vergangenheit.
Diese Therapiemethode wurde von der Physiotherapeutin Christel Heidemann (1924-1998) entwickelt. Dabei werden kleine verschiedenfarbige Seidenstücke (ca. 1 Quadratzentimeter) mittels Pflaster auf die entsprechenden Akupunkturpunkte geklebt und dort für einige Tage belassen.
Bei der Farbpunktur (nach Peter Mandel) werden gebündelte farbige Lichtstrahlen auf die jeweiligen Akupunkturpunkte gerichtet und diese für einige Minuten bestrahlt.
- Akupunktmassage nach Penzel (APM)
Die Methode wurde von dem deutschen Masseur Willy Penzel in den 1950er Jahren entwickelt. Es werden keine Akupunkturpunkte behandelt, sondern die einzelnen Meridiane werden mit einem kleinen Metallstift (Kugelschreibergröße) entlang ihres Verlaufs ausgestrichen. Je nachdem, ob der Meridian angeregt oder gedämpft werden soll, wird er aufwärts oder abwärts ausgestrichen.
- Elektroakupunktur nach Voll (EAV)
Der Arzt Reinhard Voll (1909-1989) entwickelte mit dem Ingenieur Fritz Werner ein elektrisches Therapie- und Diagnosegerät, mit dessen Hilfe Krankheiten und krankheitsauslösende Belastungen an den Akupunkturpunkten erkannt werden sollen. Zur Therapie werden die Akupunkturpunkte mit schwachem Impulsstrom behandelt.
- Meridian-Energie-Technik (MET) nach Franke
Diese Methode ist noch sehr jung und wurde 2003 von dem Dipl. Psychologe Rainer Franke und seiner Frau Regina Franke (Heilpraktikerin) begründet. Mit dieser Methode werden psychische Erkrankungen behandelt. Die Frankes sehen die Ursachen von psychischen Erkrankungen in einem unterbrochenen Energiefluss auf den Meridianen. Die Akupunkturpunkte werden mit den Fingerkuppen beklopft, um so den Energiefluss wieder herzustellen. Der Patient kann dies auch als Selbstbehandlung durchführen. Fließt die Energie wieder frei, soll es zu Wohlgefühl kommen, belastende Emotionen wie Schuldgefühle und Ängste sollen dann behoben sein.
- Bewertung aus christlich-biblischer Sicht
Die Bewertungen und Ansichten entspringen ausschließlich meiner persönlichen Meinung und meinem christlichen Glauben, so wie ich die Bibel und den christlichen Glauben verstanden habe.
Bitte lesen Sie zusätzlich zur Bewertung auch unter Kapitel 8 „Grundsätzliches zur Bewertung aus biblischer Sicht“ nach.
Bei der Meridiantherapie geht es darum, die „Lebensenergie Qi oder Chi“ zu beeinflussen. Qi oder Chi soll eine alles durchdringende kosmische Kraft bzw. ein kosmischer Geist sein. Somit sind die Meridiantherapien auf spiritueller Ebene gelagert. Die kosmische Kraft oder der kosmische Geist soll durch die Meridiantherapien reguliert werden. Auch in der heutigen Zeit wird der Wirkungsweg der Meridiantherapien immer noch so dargelegt. Es geht um die Regulierung oder Harmonisierung von Energie. Ein anderer Wirkungsweg wird in der Fachliteratur nicht beschrieben. Somit sind die Meridiantherapien aus christlicher Sicht abzulehnen. Lesen Sie bitte dazu das Kapitel „Gott als Bioenergie“.
Mesotherapie
Diese Methode wurde vor ca. 50 Jahren von Dr. Michel Pistor in Frankreich entwickelt. Bei der Mesotherapie werden Medikamentenmischungen (meistens das Betäubungsmittel Procain und verschiedene Vitamine und Mineralien) in sehr geringer Dosierung unter oder in die Haut gespritzt. Die Medikamentenmischung soll möglichst nahe an den Erkrankungsort eingespritzt werden, weil aus der Sicht der Mesotherapie viele Medikamente, die z. B. geschluckt werden, auf dem Weg durch den Körper an Wirkungskraft verlieren. Da die Medikamente nur in geringsten Mengen möglichst nahe am Erkrankungsort gespritzt werden, sollen dadurch Nebenwirkungen vermieden werden. Öfters werden auch Akupunkturpunkte oder Triggerpunkte (siehe Traditionelle Chinesische Medizin Seite oder Triggerpunkttherapie Seite) eingespritzt.
Die Anwendungsgebiete sind vielfältig, so z. B. bei chronischen Schmerzen, Immunschwäche, hormonellen Störungen, Bandscheibenvorfall, Sportverletzungen, Rheuma, Arthrosen, Erschöpfungssyndrom und anderen.
- Bewertung aus christlich-biblischer Sicht
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Die Methode ist aus christlich-biblischer Sicht in Ordnung.
Mikrobiologische Therapie
Bei der Mikrobiologischen Therapie werden dem Patienten lebende oder abgetötete Mikroorganismen (meist Bakterien) verabreicht. Dabei soll überwiegend die Darmflora saniert und das Immunsystem moduliert werden. Das Immunsystem modulieren heißt, dass ein zu schwaches Immunsystem angeregt und ein überschießendes Immunsystem (Autoimmunerkrankungen) gebremst wird.
Über die ganze Oberfläche des Darmes (300 Quadratmeter) und auf seiner ganzen Länge (fast 7 Meter) sind Zellen des Immunsystems, Lymphknoten und Peyer`sche Plaques verteilt. Der Darm ist somit unser größtes Immunorgan. Eine weitere Besonderheit des Darmes ist, dass zur Regulation der Darmfunktion sehr viele Nervenzellen im Bereich des Darmes aktiv sind. Es ist die größte Ansammlung von Nervenzellen außerhalb des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark). Manche sprechen in diesem Zusammenhang vom „Darmhirn“. Der gesamte Magen-Darmtrakt (Intestinaltrakt) ist mit einer Vielzahl von wichtigen Bakterien besiedelt. Diese Darmflora hat etliche wichtige Aufgaben im Darm (viele verschiedene Stoffwechselaktivitäten) und auch die Immunabwehr.
Bei der mikrobiologischen Therapie geht man davon aus, dass eine optimale Zusammensetzung der Darmflora sich harmonisierend auf das Immunsystem des Darmes (welches das größte Immunsystem des Körpers ist) und das sich dann wiederum modulierend auf das ganze Immunsystem auswirkt. Das Immunsystem steht mit seinen verschiedenen Anteilen und auch mit anderen Systemen (z. B. Nervensystem, Hormonsystem) in engem Kontakt. Der Informationsaustausch erfolgt über Botenstoffe, Nervensignale und Hormone.
Die Medikamente der mikrobiologischen Therapie enthalten meistens Bakterien, die natürlicherweise im Darm vorkommen, z. B. Enterokokken und Bifidobakterien.
Die Anwendungsgebiete sind unter anderem: Allergien, Autoimmunerkrankungen (z. B. Multiple Sklerose, Morbus Chron), Abwehrschwäche, Darmpilze nach Antibiotikatherapie und Ekzeme.
Als Sonderform der mikrobiologischen Therapie werden auch sogenannte Autovakzinen eingesetzt. Die Autovakzinen werden aus Körpersekreten des zu Behandelnden gewonnen und ihm wieder eingespritzt. Dies soll die Interleukin- und Interferonbildung anregen. Interleukine sind Botenstoffe des Immunsystems, mit denen der Informationsaustausch zwischen den Abwehrzellen gewährleistet wird. Interferon ist ein Protein, das eine stimulierende Wirkung auf das Immunsystem hat. Zudem wirkt Interferon auch gegen Viren und Krebszellen.
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MORA-Therapie
Siehe unter Bioresonanztherapie
Musiktherapie
Die Musiktherapie wird hauptsächlich in der Psychotherapie eingesetzt, dabei macht der Patient selbst Musik oder hört Musik. Durch Rhythmen, Klänge oder Melodien können verschüttete seelische Prozesse wieder in Gang gebracht werden. Musik kann die Seele öffnen, der Betroffene kann sich durch einfache Töne oder Rhythmen mitteilen, was er zuerst verbal nicht ausdrücken kann. Auch wirkt Musik beruhigend und entspannend.
Im Alten Testament (1.Samuel 16,14-23) wird berichtet, wie David (der später König von Israel wurde) an den Hof von König Saul berufen wird. Saul wurde immer wieder von Ängsten geplagt. Seine Berater rieten ihm einen Harfenspieler an den Hof zu holen, damit dieser, durch das Hafenspiel, den König beruhigen kann. Es wird berichtet, dass jedes Mal wenn ein böser Geist über Saul kam, David auf der Harfe spielen musste und es mit Saul dadurch besser wurde.
- Bewertung aus christlich-biblischer Sicht
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Bitte lesen Sie zusätzlich zur Bewertung auch unter Kapitel 8 „Grundsätzliches zur Bewertung aus biblischer Sicht“ nach.
Die Musiktherapie kann ein Tor zur verschlossenen, verbarrikadierten, verletzten Seele sein. Belastendes, über das es schwerfällt zu sprechen, kann ausgedrückt werden. Die verletzte Seele findet eine Möglichkeit sich auszudrücken, was manchmal verbal nicht möglich ist. Verdrängte seelische Prozesse können nicht heilen sie müssen bearbeitet werden, damit die Seele wirklich frei davon wird. Aus dieser Sicht kann die Musiktherapie eine Hilfe sein.
Gefährlich wird es, wenn esoterisches, kosmisches, spirituelles Gedankengut mit dazukommt. Wenn kosmische oder andere spirituellen Kräfte, die nicht von Jesus kommen, die erkrankte Seele heilen sollen. Gerade seelisch kranke Menschen suchen nach Halt und Hilfe und sind eher bereit, sich solchen Einflüssen zu öffnen. Hier ist Vorsicht geboten.
Musiktherapie, der eine anthroposophische, esoterische oder kosmische Weltanschauung zugrunde liegt, ist abzulehnen. |