4. Die Gefahren der Esoterik

Menschen, die die Esoterik intensiver praktizieren, laufen Gefahr, in vielerlei Hinsicht Schaden zu nehmen.

Wie bereits im Kapitel „Esoterik“ beschrieben, sieht sich die Esoterik als das wahre Christentum an. Die meisten Menschen, die ihr Leben nach der esoterischen Weltanschauung ausrichten, sehen sich als Christen, „wahre Christen“ oder „Urchristen“. Im Kapitel „Esoterik“ bin ich darauf eingegangen und habe dabei festgestellt, dass sie aus biblischer Sicht nicht christlich, sondern antichristlich ist.

Durch das Beschreiten des spirituellen Erkenntnisweges der Esoterik und das Praktizieren esoterischer Methoden und Praktiken soll sich mehr und mehr göttliches Heil bei den Anwendern einstellen. Das soll unter anderem zu mehr Harmonie, Liebe, innerem Frieden, Lebenskraft, Ruhe, Glück, Erfolg, Lebenssinn, Licht, Geborgenheit, Gesundheit, Vollkommenheit, Freiheit und Verbundenheit mit Gott führen.

Doch stellt sich das erhoffte göttliche Heil nicht ein. Aus etlichen persönlichen Gesprächen, Erfahrungsberichten, Internetveröffentlichungen und anderen Quellen weiß ich, dass oft genau das Gegenteil eintritt. Das göttliche Heil, das die Esoterik verspricht, verkehrt sich sanft und für viele Menschen auf viele Jahre unbemerkt ins völlige Gegenteil.

In diesem Kapitel werden einige Gefahren beschrieben, an denen Menschen, die esoterischen Praktiken intensiver praktizieren, Schaden nehmen können.

Es geht hier nicht um die gelegentliche Einnahme von Bach-Blüten oder homöopathischer Globuli oder das einmalige Besuchen eines Yogakurses. Es geht darum, was passieren kann, wenn Menschen immer intensiver esoterische Methoden betreiben und sich der esoterischen Weltanschauung mit ihren Kräften und Energien mehr und mehr öffnen und ihr Leben immer stärker nach esoterischen Gesichtspunkten ausrichten.

Jesus Christus warnte seine Jünger vor falschen Propheten, die in „Schafskleidern“ zu uns kommen, aber inwendig „reißende Wölfe“ sind (Matthäus 7,15). Er sagte zu seinen Jüngern, dass man sie an ihren „Früchten“ erkennen soll (Matthäus 7,16). Jesus sagte, dass gute Bäume gute Früchte und dass schlechte Bäume schlechte Früchte bringen (Matthäus 7,17).

„15 Sehet euch vor, vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. 16 An Ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? 17 Also ein jeglicher guter Baum bringt gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt arge Früchte.“

Meiner Meinung nach ist die Esoterik ein Wolf in Schafskleidern, vor dem wir uns schützen sollen, so wie es in Matthäus 7,15 beschrieben wird. Sie stellt sich göttlich dar, ist aber inwendig ein reißender Wolf. Sie kommt zu uns als „falscher Prophet“ und will Menschen auf einen falschen Heilsweg führen. An den Auswirkungen der Esoterik ist zu erkennen, dass sie keine guten Früchte trägt, so wie es in Matthäus 7,16-17 beschrieben wird und sie somit auch kein „guter Baum“ ist. Sie verspricht göttliches Heil, bewirkt aber gerade das Gegenteil und führt zur Destruktion. Sie ist, meiner Meinung nach ein „fauler Baum“, der „arge Früchte“ trägt, so wie es in Matthäus 7,17 beschrieben wird. Ich habe mit vielen Menschen gesprochen, die nach jahrelanger „Esoterikkarriere“ kein göttliches Heil erlebt haben, sondern in der völligen Destruktion geendet sind. Sie sind tatsächlich an einen „reißenden Wolf“ geraten, der sich als friedliches Schaf verkleidet hat. Das genaue Gegenteil dessen, was die Esoterik verspricht, trifft ein.

1.      Egoismus, Unbarmherzigkeit, Gnadenlosigkeit statt Liebe, Barmherzigkeit, Gnade

In der Esoterik wird viel von Liebe gesprochen und dass die Liebe mit am Wichtigsten ist. Menschen, die die Esoterik anfänglich praktizieren, sind sehr freundlich. Man kann ihnen eine gewisse Wärme abspüren. Viele sind sehr aufrichtig und offen, doch im Laufe der Zeit verkehrt sich das unmerklich. Zunehmend wird die persönliche spirituelle Weiterentwicklung immer wichtiger. Das persönliche Heil, der persönliche Lichtkörperprozess oder Aufstiegsprozess tritt vermehrt in den Vordergrund. Dem hat sich zunehmend alles unterzuordnen. Menschen, die einem auf dem persönlichen Heilsweg dabei im Wege sind, werden immer öfter gemieden, bis hin zur Trennung von bisher geliebten Menschen. In Esoterikkreisen wird oft geraten, sich vom Partner, der die esoterische Gesinnung nicht angenommen hat und diese auch nicht annehmen will, zu trennen. Oft werden auch ganze Familien im Stich gelassen, um anscheinend besser auf dem Heilsweg voranzukommen. Mehr und mehr werden die Menschen eingeteilt in jene, die „aufgewacht“ sind und jene, die noch „schlafen“. Von den Schlafenden muss man sich absondern, da sie einem auf dem persönlichen Heilsweg im Wege stehen. Man muss dem Ruf seiner „inneren Stimme“ folgen, ist in der Esoterik oft zu hören. Und diese innere Stimme rät häufig auch zur Trennung. Ohnehin sind viele Esoteriker der Meinung, dass sie als „Aufgewachte“ auf einer spirituell höheren Entwicklungsstufe stehen, als der übrige Teil der Menschheit. Wenn man beim persönlichen Lichtprozess oder Aufstiegsprozess weiterkommen will, gehört es auch dazu, dass man sich absondert von den „Schlafenden“, da diese einem auf Dauer schaden würden.

Immer mehr beschäftigt man sich mit sich selbst und seinen momentanen Reinigungs- und Aufstiegsprozessen. Esoteriker fühlen sich oft von schlechten Energien (sog. Fremdenergien) umgeben. Diese Fremdenergien können angeblich von anderen Menschen kommen (z. B. Kollegen oder Ehepartnern), die einem nicht gänzlich wohl gesinnt sind. Um diese „Energiekrise“ zu lösen, finden auch hier oft Trennungen statt.

Das Drehen um sich und Beschäftigen mit sich selbst führt zur Egozentrik. Selbstverwirklichung, der esoterische Weg zur Göttlichkeit, führt in letzter Konsequenz zur Selbstsucht, zum Narzissmus, zum Egoismus und nicht zu mehr Liebe. 

Im Zusammenhang mit der esoterischen Reinkarnationslehre ist vielen nicht klar, dass diese, außer dass sie biblisch (Hebräer 9,27) nicht haltbar ist, auch sehr unbarmherzig und lieblos ist. Aus der Sicht der Reinkarnationslehre muss man sich auf dem Weg zu Gott durch viele Leben hindurch „hocharbeiten“. Ist man in diesem Leben nicht bereit, sein persönliches Karma anzunehmen oder begeht man irgendwelche Fehler auf seinem persönlichen Entwicklungsweg, dann muss man sein nächstes Leben z. B. als Regenwurm oder in den Slums von Kalkutta zubringen. Danach kann man somit wieder ganz von vorn anfangen. Das empfinde ich als sehr unbarmherzig, gnadenlos und lieblos.

Aus der Sicht der Bibel können Menschen ganz einfach durch Jesus Christus zu Gott kommen. Jesus hat durch seinen Sühnetod den Weg zu Gott freigemacht. In Johannes 3,16 steht: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“

So einfach kann man aus der Sicht der Bibel zu Gott kommen.

Die Esoterik legt einem auf ihrem vermeintlichen Weg zu Gott viele Regeln in den Weg.Wer die Esoterik praktiziert, kommt mehr und mehr in ein sich Abmühen hinein, um endlich vollkommener und heiler zu werden. Viele Aussteiger berichten darüber, dass sie immer öfter neue esoterische Praktiken ausprobieren, weil die bisherigen nicht zum gewünschten Ziel geführt haben. Immer noch waren viele Probleme da, immer noch nicht die erwünschte Harmonie und Gesundheit, immer noch kein Seelenfrieden. Immer wieder aufs Neue rieten esoterische Coaches oder Berater dazu, die esoterischen Methoden intensiver und hingegebener zu praktizieren. Viele Aussteiger berichten darüber, dass sie jahrelang nicht merkten, dass sie sich durch die Esoterik „spirituelle Mühlsteine“ auferlegt haben.

Auch hier sehe ich die Lieblosigkeit und Unbarmherzigkeit der Esoterik.

Jesus lädt alle, die mühselig und beladen sind ein, zu ihm zu kommen; er will uns erquicken. Er ist von Herzen sanftmütig und demütig. Bei ihm dürfen wir Ruhe finden (Matthäus 11,28-30). Jesus ist kein Seelenfänger, bei ihm muss man sich nicht abmühen.

2.      Dunkelheit und Orientierungslosigkeit statt Licht

Esoteriker sind immer auf der Suche. Sie haben immer den Glauben, demnächst geschieht der entscheidende Durchbruch. Das erhoffte göttliche Heil in Form von mehr Gesundheit, Harmonie, innerem Frieden usw. stelle sich ein. Da sich aber das erhoffte Heil nicht einstellt, wird weiter gesucht und weiter praktiziert. Neue esoterische Methoden werden mit hinzugenommen, um endlich das gewünschte Ziel zu erreichen. Doch auch auf Dauer stellt sich der erwünschte Seelenfrieden nicht ein. Die Seele bleibt leer. Der Hunger nach Lebenssinn, Seelenfrieden, einem erfüllten Leben wird nicht gestillt. Bei vielen Esoterikern stellen sich im Laufe der Jahre seelische Verstimmungen, depressive Phasen bis hin zu manifesten Depressionen ein. Depressive Phasen und Depressionen werden als notwendiges Übel auf dem Weg zur Vollkommenheit angesehen, da die Seele aus der Sicht der Esoterik einen Aufstiegsprozess durchläuft. Der Mensch entledigt sich auf seinem Weg zur Vollkommenheit seelischer Altlasten und Belastungen aus vorigen Leben. Aufgrund dieser Sichtweise sind Esoteriker bereit, viele Jahre der seelischen Dunkelheit und Orientierungslosigkeit zu ertragen. Bei manchen endet es in der völligen Selbstzerstörung.

Ich kann dem Leser nur raten, zu Jesus zu kommen. Mit Jesus wird es hell in der Seele. Er sagt von sich in Johannes 8,12: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“

Gott schenkt uns Orientierung für unser Leben, wenn wir uns an ihn halten. In Psalm 119,105 steht: „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.“

Jesus stillt auch den Hunger nach einem erfüllten Leben, nur bei ihm kann dieser Hunger gestillt werden. In Johannes 6,35 sagt er von sich: „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“

3.      Schwachheit statt Lebenskraft

Was Esoterikern immer wieder Kraft gibt, ist nicht durch göttliche Energien oder kosmische Kräfte bedingt, sondern durch die Hoffnung, dass alles bald besser wird und man bald über göttliche Kräfte und göttliches Heil verfügen wird. Das treibt Esoteriker immer wieder an. Die Aussicht auf ein besseres Leben, auf eine Kraft, mit der man die Lebensumstände und auch andere Menschen magisch beeinflussen kann. Dafür sind immer mehr Menschen bereit, viel zu geben. Doch irgendwann geht diese Hoffnung nach und nach verloren und das macht letztendlich schwach.

Einige Esoteriker erzählten mir, dass sie oft schwach und angeschlagen durchs Leben gingen. Abwechslung brachten esoterische Seminare, Kongresse oder Kurse. Beim Besuch solcher Events lebten sie plötzlich auf und waren ganz euphorisch, um dann regelmäßig nach solchen Veranstaltungen wieder einzuknicken. Das ist ein Phänomen, das ich oft gehört habe. Auf diesen Kongressen und Events herrscht immer Hochstimmung, man ist regelrecht „high“. Jeder will sich dort mit viel Energie vollsaugen, in der Hoffnung, dass die „Energieakkus“ für längere Zeit halten. Man holt sich auf solchen Veranstaltungen einen energetischen „Kick“ ab, dessen Energie meistens kurz nach dem Event wieder verpufft ist.

Der Gott der Bibel will uns Lebenskraft schenken, wir müssen nur zu ihm kommen. Von ihm steht in Psalm 27,1b geschrieben: „Du bist meines Lebens Kraft“.

4.      Krankheit statt Gesundheit

Es wäre einmal interessant, eine statistische Erhebung darüber durchzuführen, ob Esoteriker gesünder oder kränker sind als andere Menschen. Ich habe den Eindruck, dass sie kränker sind. Da „drückt oder zieht“ es immer irgendwo. Oft unerklärliche Kopf-, Rücken- oder Gliederschmerzen. Viele sind ständig bei Heilpraktikern, Ärzten und Schamanen in Behandlung, weil anscheinend wieder Energieblockaden die Gesundheit einschränken und zu unerklärlichen Beschwerden führen. Gerade mit der seelischen Gesundheit steht es nicht besonders gut. Nach außen wirken viele sehr geisterfüllt, ruhig, friedlich, beständig und harmonisch. Doch innerlich sind sie voller Ängste, haben Krisen und Depressionen. Das gaben etliche Menschen an, nachdem sie aus der Esoterik ausgestiegen sind.

Einige Leute erzählten mir, dass sie aufgrund seelischer Beschwerden esoterische Heilungsseminare besuchten. Dort waren sie nach und nach bereit, sich dem Heiler ganz zu öffnen in der Hoffnung, dass nun viel seelisch Angestautes hervorbrechen und heilen kann. Tatsächlich brachen dort viele seelische Verletzungen auf und Angestautes hervor, doch die erhoffte Heilung blieb aus. Nach den Seminaren ging es den Betroffenen noch schlechter, da nun alles Seelische offen lag und die Beschwerden sich verstärkten. Einige erzählten, dass sie sich seither seelisch völlig aufgerissen fühlen und dass es ihnen seither schlechter geht.

Christen dürfen Jesus bei Krankheit um Heilung bitten. Es gibt so viele Beispiele in der Bibel wie kranke Menschen zu Jesus kamen und er diese geheilt hat.

5.      Realitätsverlust und Lüge statt Wahrheit

Wie bereits unter Punkt 1 beschrieben, sehen sich viele Esoteriker als „Aufgewachte“. Sie sind es ihrer Meinung nach, die die wahren Zusammenhänge und Hintergründe dieser Gesellschaft erkannt haben. Sie sind auf dem Weg der Erkenntnis und der Erleuchtung. Dies ist eine Tatsache, die für mich schon auf einen Realitätsverlust hinweist.

Unter Punkt 9 schreibe ich, dass sich viele Esoteriker durch Fremdenergien und Energieblockaden belastet fühlen. Auch das ist ein Hinweis auf Realitätsverlust.

Auch der Glaube an UFOs oder an einen Lichtkörperprozess, bei dem Menschen zu Lichtgestalten werden, die dann nur noch Licht als Nahrung aufnehmen, ist ein deutlicher Hinweis auf einen Realitätsverlust.

Auch die esoterische Betrachtung verschiedener Lebensumstände hat meiner Meinung nach mit Realitätsverlust zu tun. So zum Beispiel die spirituelle Beraterin, deren 15-jährige Tochter nachts das Bett einnässt. Die Beraterin gibt als Grund für das Einnässen an, dass ihre Tochter im Schlaf die Probleme aus vorherigen Leben bearbeitet. Meiner Meinung nach lag der Grund für das Einnässen darin begründet, dass einige Monate zuvor die Ehescheidung der Eltern (Mutter Esoterikerin, Vater nicht) mit den ganzen vorangegangenen Umständen, die zur Scheidung geführt haben, die Tochter sehr belasteten.

Viele Esoteriker sehen die Gründe, warum sie Probleme mit anderen Menschen haben, meist nur darin, dass sie die „Aufgewachten“ sind. Den „Schlafenden“ wird quasi durch die Anwesenheit eines Aufgewachten ein Spiegel vorgehalten, was die Schlafenden daran stört weiter zu schlafen. Der Schlafende will aber weiter schlafen, so die Sichtweise der Esoteriker, und fühlt sich durch den Esoteriker unterbewusst gestört, was dann zu Problemen mit dem Esoteriker führt. Der Esoteriker ist dann das Opfer, das unter den anderen leiden muss. Esoteriker sehen sich oft als Opfer, die unter dieser „schlafenden Gesellschaft“ zu leiden haben. Auch hier sehe ich einen Realitätsverlust.

Unter Punkt 11 und 12 können Sie auch nachlesen, dass es eine Lüge des Teufels ist, dass die Esoterik göttlich macht und man damit zu Gott kommt. In Johannes 8,44 wird der Teufel auch als Vater der Lüge bezeichnet.

Christen dürfen mit Jesus in der Wahrheit leben. Jesus sagt in Johannes 14,6, dass er die Wahrheit ist. Wer mit Jesus lebt, wird die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird ihn freimachen (Johannes 8,31-32).

6.      Einsamkeit statt Gemeinschaft

Wie aus den vorangegangenen Punkten zu erkennen ist, haben Esoteriker einen Weg der spirituellen Erleuchtung beschritten. Sie sehen sich als spirituell höher- oder weiterentwickelt als der übrige Teil der Menschheit. Unter Punkt 1 habe ich beschrieben, wie es dadurch zur Absonderung von anderen Menschen kommen kann. Auch aus Punkt 5 geht das ein Stück weit hervor. Es kann zu Beziehungsproblemen kommen, sowohl mit dem Ehepartner als auch mit Freunden, Kollegen, mit den eigenen Kindern und mit anderen Menschen. Oft kommt es dadurch zur Trennung und Absonderung von anderen Menschen.

Wie auch unter Punkt 1 beschrieben, steht der persönliche spirituelle Heilsweg im Vordergrund. Ich weiß von manchen Frauen, dass sie ständig esoterische Seminare und Coachings besuchten, dabei viel Geld ausgaben und dabei auch ihren Ehemann und die Kinder sehr vernachlässigten. Ein Ehemann sagte: „Ich kenne meine Frau nicht mehr, sie hat sich völlig verändert. Entweder ich werde auch esoterisch oder sie verlässt mich.“

Überhaupt habe ich den Eindruck, dass in Esoterikkreisen Trennungen öfter vorkommen als sonst. Spirituelle Berater empfehlen auch eine Trennung vom Partner, wenn dieser nicht mit auf den vermeintlichen Heilsweg kommen will.

Esoteriker kommen nur noch mit ihresgleichen klar, aber selbst da gibt es oft Streit und Meinungsverschiedenheiten über den vermeintlich richtigen Weg. Letztendlich will jeder sein eigener Gott werden, doch auf diesem Weg wird man immer einsamer. Unter Punkt 1 schrieb ich, dass Selbstverwirklichung, der esoterische Weg zur Göttlichkeit, in letzter Konsequenz zu Selbstsucht, zu Narzissmus und zu Egoismus führt. Aber nicht nur das; wer Gott-gleich-Sein will, endet auch in der Einsamkeit. Etliche Esoteriker meldeten sich bei mir, die völlig isoliert waren.

Der Glaube an Jesus Christus fördert das Leben und die Gemeinschaft mit anderen Menschen. Christen wollen das Leben miteinander teilen. Geteilte Freude ist doppelte Freude. In der Apostelgeschichte 2,42 steht: „Sie blieben aber beständig in der Apostel Lehre und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.“

In Jesus Christus wurde Gott ganz Mensch. Christen dürfen Jesus nachfolgen. Esoterikern ist das nicht genug, sie wollen Gott-gleich-Sein und enden damit in der Einsamkeit und Isolation.

7.      Dauerhaft suchend statt fündig werdend

Wie unter Punkt 2 bereits beschrieben, sind Esoteriker immer auf der Suche und sind der Meinung, dass sie kurz davor stehen, das Heil Gottes endlich zu erfahren und endlich unbegrenzten Zugang zu energetischen oder kosmischen Kräften zu haben. Immer wieder werden neue esoterische Methoden ausprobiert. Viele wollen die Geheimnisse des Lebens entschlüsseln und den vermeintlichen „Code“ Gottes knacken, um endlich an die energetischen magischen Kräfte Gottes heranzukommen. Bei manchen endet das in einer richtigen Sucht.

Christen haben mit Jesus alles gefunden. Das, was Christen noch fehlt, dürfen sie bei Jesus suchen, erbitten und finden. Jesu sagt in Matthäus 7,7: „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.“

8.      Getrieben sein statt innerem Frieden und Ruhe

Unter Punkt 7 habe ich das dauerhaft Suchende der Esoteriker beschrieben. Manche sind sehr getriebene Menschen und finden keine Ruhe mehr. Eine Frau sagte mir: „Ich habe schon lange gemerkt, dass mich die Esoterik nicht weiter bringt, doch habe ich einfach weiter gemacht. Ich musste es einfach tun. Es war wie eine Sucht.“

Die Esoterik stillt den Lebenshunger nicht, sie macht nicht satt. Die Seele bleibt leer, so wie das unter Punkt 2 beschrieben ist. Man müht sich weiter mit esoterischen Praktiken ab.

Jesus Christus will unserer Seele Ruhe geben und kann unseren Lebenshunger stillen. Er sagt in Matthäus 11,29: „Nehmt auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.“

9.      Belastet und abhängig statt frei

Manche Esoteriker leiden zunehmend unter Feinfühligkeit. Sie sind der Meinung, dass sie Dinge wahrnehmen können, die andere Menschen nicht wahrnehmen. Diese Feinfühligkeit bezieht sich besonders auf negative Wahrnehmungen. So nehmen sie bei sich selbst mehr und mehr schlechte Energien (sog. Fremdenergien – unter Punkt 1 wird dies beschrieben) oder Energieblockaden wahr. Fremdenergien, die anscheinend von Kollegen, Verwandten, Nachbarn, dem Ehepartner, Verstorbenen, den Vorfahren oder aus früheren Leben herrühren und die sich belastend auswirken. Esoteriker meinen auch, Belastungen und Fremdenergien anderer Menschen besonders stark wahrnehmen zu können, was auch zunehmend zur persönlichen Belastung werden kann. Oft leiden sie unter dieser „kaputten“, oberflächlich gesinnten und kommerziell ausgerichteten Gesellschaft. Esoteriker sind der Meinung, dass viele ihrer Belastungen von daher kommen, dass sie „Aufgewachte“ sind. Sie sind der Meinung, die tatsächlichen Probleme und Funktionsweisen einzelner Menschen und der ganzen „schlafenden Gesellschaft“ erkannt zu haben und dies auch spüren zu können.

Manche Esoteriker kommen in eine Abhängigkeit, die Suchtcharakter hat. Die Sinnsuche und  die Suche nach magischen Kräften endet für manche in einer völligen Abhängigkeit. Einige erzählten mir, dass sie richtig süchtig danach waren, zur Kartenlegerin oder zum Schamanen zu gehen. Viele haben ihr ganzes Geld dafür ausgegeben. Andere haben ihr ganzes Geld für esoterische Beratungen, Seminare und Coachings ausgegeben. Manche haben sogar Kredite dafür aufgenommen.

Einige berichten nach ihrem Ausstieg, dass sie es einfach tun mussten, sie waren richtig süchtig danach.

Christen dürfen in Jesus Christus frei sein. Jesus ist kein Sklaventreiber, bei dem man durch religiöse Pflichten getrieben nie zur Ruhe und zur Freiheit kommt. Wen Jesus freimacht, der ist auch frei (Johannes 8,36).

In Galater 5,1 steht: „Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wiederum in das knechtische Joch fangen!

10.  Destruktion statt neues Leben

Für manche ist Esoterik absolut zerstörend. Wie schon in den vorangegangenen 9 Punkten erklärt, gibt es einige Gefahren, in welche Betroffene geraten und dadurch Schaden nehmen können. Es gibt in vielerlei Hinsicht esoterisch verursachter Schaden.

Einige, die sich bei mir meldeten, waren gleichzeitig körperlich und seelisch krank (einige erhielten deshalb eine Frührente), hoffnungslos, sozial völlig isoliert und allein und waren finanziell völlig abgebrannt. Einige haben für ihre esoterischen Coachings und Seminare (diese sind in der Regel sehr teuer) mehrere Tausend Euro ausgegeben und hatten deshalb Schulden. Das erhoffte göttliche Heil hat sich bei keinem eingestellt, sondern genau das Gegenteil.

Wer leben will, der muss zu Jesus kommen, er schenkt wahres Leben. In Johannes 11,25 spricht Jesus: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe; und wer da lebet und glaubet an mich, der wird nimmermehr sterben.“

11.  Okkult belastet statt göttlich heil

Durch esoterische Methoden sollen die Anwender zu einer spirituellen Weltanschauung hingeführt werden. Dabei sollen übernatürliche, vermeintlich göttliche Energien, kosmische Kräfte und Schwingungen dem Menschen zu mehr Heil und Göttlichkeit verhelfen. Die Esoterik will die Türen des menschlichen Geistes für solche Kräfte öffnen. Mit dem Praktizieren der Esoterik öffnen sich die „Geistestüren“ mehr und mehr und man gestattet, dass spirituelle Kräfte Einfluss nehmen dürfen.

Die Bibel warnt uns davor, solches zu tun.

Es gibt eine Geisterwelt, eine spirituelle Dimension, die außerhalb des Geistes Gottes ist. Jeder Geist, der nicht von Gott kommt, ist kein guter Geist (Epheser 6,12).

Jeder Geist, der nicht direkt vom biblischen Gott (Vater, Sohn, Heiliger Geist) kommt, hat mit dem Gott der Bibel nichts gemeinsam. Gott ist Geist (Johannes 4,24), aber nicht jeder Geist kommt von Gott (1.Johannes 4,1-3).

Der Teufel und sein Dämonenheer warten darauf, dass Menschen ihre Geistestüren für übernatürliche Kräfte öffnen. Der Teufel wird in der Bibel auch als „Fürst dieser Welt“ (Johannes 12,31 und 14,30 und 16,11) bezeichnet. Er hat ein eigenes Reich, in dem ihm viele böse Geister (griechisch Dämonen, Matthäus 12,24-28 und 25,41 und 2.Korinther 12,7 und Offenbarung 12,7-9) dienen.

In der Bibel werden solche Geister als böse oder unreine Geister bezeichnet (Apostelgeschichte 19,12 und 5,16 Matthäus 10,1).

Der Teufel erlangte durch den Sündefall (1.Mose 3) Anteil an der Schöpfung Gottes. Er belog Adam und Eva, indem er ihnen sagte, dass sie durch das Essen der Frucht des Baumes wie Gott sein würden. Gott-gleich-Sein, eine Lüge und Verführung, mit der uns der Teufel in der Esoterik wieder begegnet. Auch die Esoterik verspricht, dass Menschen durch sie Gott gleich werden können. Der Teufel wird in der Bibel auch als der Vater der Lüge bezeichnet (Johannes 8,44).

Als Fürst dieser Welt hat der Teufel Macht und ist Herrscher über unsere Welt. Er will, dass das auch so bleibt und tut alles dafür, um uns Menschen vom befreienden Glauben an Jesus Christus, dem Sohn Gottes, fernzuhalten. Er verkleidet sich dazu auch als „Engel des Lichts“ (2.Korinther 11,14) und will sich mit esoterischen Praktiken getarnt in unser Leben einschleichen und Einfluss ausüben. Die Esoterik ist ein trojanisches Pferd mit deren Hilfe sich scheinbar gute, göttliche, energetische Kräfte (welche jedoch Dämonen sind) Zugang in unser Leben verschaffen und manipulierend und zerstörend wirken wollen.

Manche Esoteriker berichten darüber, dass sie mit der Zeit eine Hellsichtigkeit entwickelten. Manche können Gedanken lesen oder Stimmen hören, manche bekommen regelmäßig von Geistern Besuch. Manche erleben ständig Spukphänomene oder bekommen von Kobolden oder Wichteln Besuch. Wiederum andere können eine Aura (Strahlenkranz) um jeden Menschen sehen oder erleben ständig, wie ihr Geist den Körper verlassen kann. Oft entwickeln sich massive Ängste bis hin zu immer wiederkehrenden Panikattacken. Ich habe auch mit verschiedenen ehemaligen Exesoterikern gesprochen, die eine oder mehrere Psychiatrieaufenthalte hinter sich gebracht haben. Etliche sind seither arbeitsunfähig und Hartz-4-Empfänger oder Frührentner.

Das sind für mich alles Hinweise darauf, dass sich bei diesen Menschen das Tor zur unsichtbaren Welt geöffnet hat und sich verborgene (okkulte) Mächte Zugang verschafft haben. Die Esoterik ist meines Erachtens vom Teufel gemacht und letztendlich nichts anderes als Spiritismus und Okkultismus. Sie zerstört den Menschen und macht nicht heil.

Manchmal entwickeln sich okkulte Belastungen sehr schleichend und unmerklich. Die in diesem Kapitel aufgeführten Gefahren sind letztendlich Ausdruck von unmerklicher okkulter Beeinflussung, bei der sich Menschen mit der Zeit destruktiv verändern.

Okkulte Belastungen können aber auch sehr plötzlich und sehr massiv auftreten, wenn zum Beispiel okkulte Mächte direkt kontaktiert werden. Hier einige Beispiele:

Erstes Beispiel

Eine Frau sucht zur Lebensberatung eine spirituelle Beraterin auf. Die Beraterin ruft während der Beratungssitzung spirituelle Mächte mit Namen an. Die Ratsuchende fällt dabei sofort in Trance und erfährt eine außerkörperliche Erfahrung. Sie sieht sich selbst und die ganze Beratungssitzung von außen.

Sie leidet seither unter starken Ängsten und Panikattacken, auch hat sich seither eine Hellsichtigkeit bei ihr eingestellt.

Zweites Beispiel

Eine Mutter geht mit ihrer kranken 7-jährigen Tochter zur Heilpraktikerin. Diese ruft spirituelle Mächte an und fragt diese im Beisein von Mutter und Tochter um Rat, welche die beste Behandlungsmethode sei.

Seither klagt die Tochter darüber, dass immer wieder ganz grässliche Geistgestalten sie besuchen und in ihrem Zimmer sind.

Drittes Beispiel

Eine Frau führte aufgrund seelischer Probleme eine Rückführung bei einer spirituellen Beraterin durch. Seither kann sie Stimmen hören und hat starke Panikattacken.

Hier noch zwei Beispiele, bei der die okkulten Belastungen nach einiger Zeit auftraten:

Erstes Beispiel

Eine junge Frau hielt sich zwei Jahre in einem buddhistischen Ashram in Tibet auf und meditierte dort täglich. Immer öfter sah sie Geister und hörte Stimmen, die anfangs noch recht freundlich waren, aber mehr und mehr zu destruktivem Verhalten aufforderten und sie massiv bedrängten. Sie kehrte nach Deutschland zurück und wurde mit starken Ängsten und häufig auftretenden Panikattacken in die Psychiatrie eingewiesen.

Zweites Beispiel

Durch monatelanges intensives Praktizieren von Reiki erfuhr eine Frau plötzlich bei einer Reikibehandlung ein intensives Gefühl einer Kraft, die sie durchflutete. Sie hatte das Gefühl, dass diese Kraft Einzug in sie hält und eine starke Energie sich in ihr ausbreitete. Sie erlebte einige Stunden starke Glücksgefühle und Weinen vor Freude. Schon in der darauf folgenden Nacht bekam sie intensive Albträume und entwickelte intensive Ängste und Panikattacken. Sie hörte immer öfter Stimmen, die sie zum Selbstmord drängten.

Sie ging zum Arzt und bat diesen, sie in die Psychiatrie einzuweisen. Sie hatte Angst, verrückt zu werden. Seit ihrer Entlassung aus der Psychiatrie ist sie arbeitsunfähig und Hartz-4-Empfängerin und nimmt seit dieser Zeit starke Psychopharmaka ein.

Jesus Christus, der Sohn Gottes, hat sein Leben für uns gegeben, dass wir heil werden dürfen (Jesaja 53,4-5). An ihn dürfen wir uns wenden. Er befreit auch von okkulten Belastungen, dafür gibt es viele Beispiele in der Bibel (z. B. Matthäus 8,16).

In 1.Johannes 3,8b steht: „Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre.“

12.  Hölle statt Himmel

Wie wir aus den vorangegangenen Punkten ersehen können, macht die Esoterik nicht heil. Sie macht auch nicht göttlich oder Gott gleich. Sie entfernt uns von Gott und hat das Ziel, uns nicht zu Gott, also in den Himmel zu führen, sondern in die Hölle. Aus Punkt 11 wird ersichtlich, dass der Teufel die Esoterik erschaffen hat. Wer sich darauf einlässt, lässt sich letzten Endes, wenn auch unbeabsichtigt, mit dem Teufel ein.

In Lukas 10,19-20 erfahren wir, dass Jesus Christus seinen Nachfolgern Macht gibt, dass ihnen die bösen Geister nichts anhaben können. Gleichzeitig sagt Jesus, dass sie sich darüber freuen dürfen, dass ihre Namen im Himmel geschrieben sind. „Sehet, ich habe euch Vollmacht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden. Doch darüber freut euch nicht, dass euch die Geister untertan sind. Freuet euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.“

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