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1. Startseite
8. Grundsätzliches zur Bewertung aus biblischer Sicht
2. Esoterik und Magie

9. Methoden von A-Z
A / B / C / D-E / F-G / H / I-K / L-M / N-O / P / Q-S / T-U / V / W-Z

3. Rechtliche Grundlagen
Der Heilpraktiker, der Geistheiler

Methoden mit dem Anfangsbuchstaben „H“

 

Hauschka-Massage oder Rhythmische Massage
Siehe unter Anthroposophische Medizin

 

Heileurythmie
Siehe unter Anthroposophische Medizin

 

Heilsteine

Bei der Therapie mit Heilsteinen kommen eine Vielzahl unterschiedlicher Edelsteine zur Anwendung, z. B. Amethyst, Tigerauge und Bernstein. Diese Heilsteine sollen kosmische Schwingungen an die behandelten Körperzonen abgeben und somit heilende Vorgänge in Gang setzen. Sie werden zur Therapie auch oft auf die Chakren (siehe unter Chakren) gelegt.

Die Schwingungsenergie der Heilsteine soll auch Seele und Geist positiv beeinflussen und Körper, Geist und Seele in Einklang bringen. Jedem Heilstein wird ein Organ oder eine Krankheit zugeordnet. Jeder Stein soll eine andere Wirkung haben.


  • Bewertung aus christlich-biblischer Sicht

Die Bewertungen und Ansichten entspringen ausschließlich meiner persönlichen Meinung und meinem christlichen Glauben, so wie ich die Bibel und den christlichen Glauben verstanden habe.

Bitte lesen Sie zusätzlich zur Bewertung auch unter Kapitel 8 „Grundsätzliches zur Bewertung aus biblischer Sicht“ nach.


Kosmische Kräfte und Schwingungen wurden bisher wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Sie werden in der Esoterik als übernatürliche spirituelle Kräfte verstanden, die in vielen Gegenständen vorhanden sein sollen, auch in den Heilsteinen. Quelle aller Energien und Schwingungen soll Gott sein. Lesen Sie bitte dazu auch das Kapitel „Energien, Schwingungen, kosmische und geistartige Kräfte“ unter http://www.esoterik-biblisch-hinterfragt.de/energien.html nach.

Methoden, die ihren Wirkungsweg durch kosmische Kräfte, Schwingungen oder Energien definieren, stehen in großer Gefahr einer spirituellen Beeinflussung des Anwenders. Beim Praktizieren solcher Methoden geht der Geist auf „spirituelle Empfangsbereitschaft“ und ist offen für Neues. Das ist ja auch erst mal nicht schlecht, wenn der richtige Geist (der Geist Gottes) den Anwender beeinflusst. Die Gefahr besteht aber, dass nichtgöttliche Kräfte dies zum Anlass nehmen, sich als Engel des Lichts verkleidet (2. Korinther 11,14), in das Leben des Anwenders einzuschleichen. Der Teufel ist listig und herrscht im Verborgenen (Epheser 6,11-12).

Das muss aus christlicher Sicht abgelehnt werden. Lesen Sie bitte zu diesem Thema auch das Kapitel „Gott als Bioenergie“.

Manche Menschen benutzen auch Heilsteine als Kraftquelle am Arbeitsplatz oder bei Prüfungen. Manche Eltern geben Ihren Kindern Heilsteine mit in die Schule, damit sie sich bei Klassenarbeiten besser konzentrieren können. Ich sehe darin die große Gefahr einer psychischen Abhängigkeit. Welch bedauernswerte Personen, die einen toten Stein als ihre Kraftquelle ansehen. Ich, als Christ, verlasse mich lieber auf den auferstandenen Jesus. Er sagt von sich, dass ihm alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben ist (Matthäus 28,18).

Hildegard-Medizin

Hildegard von Bingen (1098-1179) kam mit acht Jahren ins Kloster und wurde später Äbtissin. Sie gründete ein zweites Kloster. Sie hatte wohl eine prophetische Gabe, die von Papst Eugen III bestätigt wurde. Sie hat ihre Visionen niedergeschrieben.

Sie befasste sich auch, wie es in Klöstern üblich war, mit der Heilkunde und schrieb über dieses Thema zwei Bücher (die Originalschriften existieren nicht mehr).

Sie hatte eine ganzheitliche Sicht von Krankheit und Gesundheit. Körper, Seele und Geist bilden eine Einheit. Eine ungesunde Lebensführung und ein sündhaftes Leben können zu Erkrankungen führen. Sie entwickelte ein eigenes Therapiekonzept, an dessen Anfang immer der heilsspendende Glaube an Gott steht.

Die Heilkunst steht in direkter Beziehung zum Schöpfergott, der manchen Menschen die Gabe der Heilkunst schenkt und darüber hinaus Heilmittel (z. B. Heilkräuter) zur Verfügung stellt.

Zur Hildegard-Therapie gehören die Entgiftung (durch Fasten und Aderlass), die Ernährung, die Lebensführung (maßhalten), Arzneien (pflanzlicher, mineralischer und tierischer Herkunft) und die Beziehung zu Gott.


  • Bewertung aus christlich-biblischer Sicht

Die Bewertungen und Ansichten entspringen ausschließlich meiner persönlichen Meinung und meinem christlichen Glauben, so wie ich die Bibel und den christlichen Glauben verstanden habe.


So wie dieHildegard-Medizin heute dargestellt wird, verschmelzen hier christliche und esoterische Ansichten auf das Innigste. Für Menschen, die Jesus Christus und die Bibel nicht kennen, erscheint, gerade in der Hildgard-Medizin, die Esoterik und der christliche Glaube ein und dasselbe zu sein. Viele Glauben auch, das die Esoterik den eigentlichen christlichen Glauben darstellt. Viele Esoteriker bezeichnen sich auch als wahre Christen oder Urchristen.

Ich kann nicht nachvollziehen, welchen Glauben Hildegard von Bingen wirklich hatte. Welche Ansichten sie vertrat und was in der heutigen Hildegard-Medizin noch von Hildegard von Bingen selbst stammte und welche Ansichten im Laufe der Jahrhunderte von anderen hinzugefügt wurden.

Leider habe ich in Verbindung mit der „christlichen“ Hildegard-Medizin nie etwas im Zusammenhang mit Jesus Christus dem Sohn Gottes gelesen.


Da geht es oft um „Licht“, kosmische Kräfte und geheimnisvolle Heilkräfte in Tieren und Pflanzen. Da ist viel esoterischer Einfluss zu spüren, der vielleicht erst später hinzugekommen ist.

Jesus Christus als der in die Welt gekommene Heiland, der die Menschen durch seinen Sühnetod erlöst und den Weg zu Gott gezeigt und freigemacht hat, wird nie erwähnt. Jesus Christus, der selbst viele Kranke geheilt und uns gezeigt hat wie Gott ist und wie wir zu Gott gelangen können, findet hier keinen Platz.

Was mich ärgert ist, dass hier die Esoterik den christlichen Glauben vereinnahmt und umgedeutet hat. Die Esoterik zieht sich hier ein christliches Gewand an und begegnet uns sehr „christlich“. Sie schleicht sich hier als trojanisches Pferd in den christlichen Glauben ein, vereinnahmt diesen, deutet alles um und preist dies dann als „wahrer christlicher Glaube“ an.


Hildegard war es wohl wichtig, dass die kranken Menschen sich auch wieder auf Gott besinnen und ihre Krankheit auch ursächlich in schlechter Lebensführung und einem sündhaften Leben sahen. Wie sehr wird in der heutigen Hildegard-Medizin immer wieder betont, dass der Mensch sich wieder auf seine kosmischen Wurzeln besinnen und zurück zum „Licht“ soll. Gott wird als Licht dargestellt oder als kosmische Kraft. Aber die Menschheit hat keine kosmischen Wurzeln, sondern göttliche. Das ist nicht christlich, sondern esoterisch.

Für mich als Christ hat sich Gott ganz konkret in Jesus Christus offenbart. Jesus sagt in Johannes 14,9: Wer mich sieht, der sieht den Vater (Gott-Vater). Wer zurück zum „Licht“ will, der muss zu Jesus kommen. Er sagt von sich selbst, in Johannes 8,12: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. In Johannes 12,46 sagt Jesus über sich: Ich bin in die Welt gekommen als ein Licht, damit, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt.

Jesus, der Sohn Gottes, hat einen Absolutheitsanspruch, er ist das Licht der Welt. Nicht irgendein Licht unter vielen Lichtern, sondern das Licht.

Alle anderen Lichter, die anscheinend hell und schön scheinen, führen ins Verderben. Vergleichbar einer thermischen Fliegenfalle, die nachts z. B. auf Campingplätzen aufgestellt wird. Fliegen, die nachts in der Dunkelheit umherschwirren, werden von dem Licht der thermischen Fliegenfalle angelockt und fliegen darauf zu. Plötzlich gibt es ein „Zisch“ und die Fliege ist am Glühdraht der thermischen Fliegenfalle verbrannt.

In der Bibel, im zweiten Korintherbrief, wird der Teufel als ein verkleideter Engel des Lichts dargestellt (2. Korinther 11,14). Der Teufel tarnt und verstellt sich als Licht, wer auf dieses Licht zugeht, wird verderben.

Wenn es in Ihrem Leben dunkel ist, dann kommen Sie zu Jesus Christus und es wird Licht in Ihrem Leben werden. Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum (Gott)Vater als durch ihn (Johannes 14,6).

Weiteres lesen Sie bitte auch unter „Energien, Schwingungen und kosmische Kräfte“ auf der Homepage ( http://www.esoterik-biblisch-hinterfragt.de/energien.html ) weiter.


Aus christlicher Sicht muss ich die Hildegard-Medizin, so wie sie uns heute überwiegend dargestellt wird, ablehnen, da sie sehr stark von den Lehren der Esoterik vereinnahmt wurde. Sie hat zwar einen christlichen Anstrich, es geht aber nicht (oder nicht mehr) um Christus als den Sohn Gottes. Einzelne Inhalte wie eine gesunde Ernährung oder Pflanzenheilmittel (sofern deren Wirkungsweg auf einen pharmakologischen Inhaltsstoff und nicht auf kosmische oder energetische Kräfte


Homöopathie
Die Homöopathie ist das wohl heute am meisten praktizierte Naturheilverfahren. Viele von uns haben in der Hausapotheke Fläschchen mit „Kügelchen“ (Globuli). Sie ist nicht nur das meist praktizierte Naturheilverfahren, sondern auch das meist Umstrittenste und das sowohl in fachlichen, als auch in christlichen Kreisen. Schon zu Lebzeiten Samuel Hahnemanns (1755-1843), dem Begründer der Homöopathie, stritten sich die Gelehrten wegen dieser Methode.
Samuel Hahnemann, deutscher Arzt, war enttäuscht von den Misserfolgen der damaligen Medizin und entwickelte eine eigene Sicht von Krankheit, Gesundheit und der Heilkunde.
Seine Ansichten beschrieb er in dem Buch „Organon der Heilkunst“. Hahnemann hatte die Ansicht, dass dem gesunden Menschen eine geistartige Kraft, er nannte sie Dynamis, innewohne und das diese Dynamis alle Lebensvorgänge regelt. Ohne diese Dynamis ist, seiner Ansicht nach, der Mensch tot (Paragraph 9 und 10, Organon der Heilkunst). Krankhafte Einflüsse, die auf die Lebenskraft einwirken, lösen Krankheiten aus (Paragraph 12, Organon der Heilkunst). Zwar ist der menschliche Organismus Materie, aber ohne die regelnde Kraft der Dynamis nicht funktionstüchtig. Dynamis und Körper bilden eine Einheit. (Paragraph 15, Organon der Heilkunst). Auf schädliche, krankmachende Einflüsse kann die Dynamis nur mit Krankheit reagieren (Paragraph 16, Organon der Heilkunst). Arzneien sollen das Befinden des Menschen ändern, dann wird es auch mit der Krankheit besser. Arzneien sollen im inneren Wesen geistartige Kräfte haben, damit sie das Befinden des Menschen ändern und somit Krankheiten heilen können (Paragraph 19 und 20, Organon der Heilkunst).
Hahnemann ersann eine Ähnlichkeitsregel, die besagt: Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden. Homöo bedeutet im Griechischen soviel wie „gleich“ oder „ähnlich“, pathos heißt auf griechisch „Krankheit“. Ein homöopathisches Medikament soll so beschaffen sein, dass es die Beschwerden auslöst, die es behandeln soll. Hahnemann untersuchte dazu viele Substanzen und probierte sehr viel an sich selbst aus, um zu erfahren, welche Beschwerden und Symptome diese auslösen. Darüber führte er ausführlich Buch. Zur Verstärkung der Wirkkraft seiner homöopathischen Medikamente sollten diese verdünnt und verschüttelt werden. Er nannte diesen Vorgang dynamisieren und bezeichnete die entstandenen Lösungen als Potenzen. Durch das Dynamisieren sollte die Heilkraft, die im Ausgangsstoff enthalten sein soll besser auf das Medikament übertragen werden. Durch weiteres verdünnen (potenzieren) und dynamisieren soll in der Lösung aus Ausgangssubstanz und Lösungsmittel weitere Energie und Heilskraft entstehen.
Zusätzlich soll jedes homöopathische Medikament, kurz vor Einnahme nochmals geschüttelt, also dynamisiert werden, damit die zur Ruhe gekommene Heilkraft in dem Medikament wieder aktiviert wird.
Hahnemann ging davon aus, dass wenn im Körper zwei Krankheiten mit den gleichen Symptomen tätig sind, sich diese Krankheiten gegenseitig aufheben. Er wollte also mit seinen homöopathischen Medikamenten eine zweite Krankheit auslösen, die die erste aufhebt. Die „verstimmte Lebenskraft“ sollte dadurch harmonisiert werden.
Hahnemann war davon überzeugt, dass nur die Homöopathie Krankheiten wirklich heilen kann und dass die Allopathie die Kranken nur verdirbt (Paragraph 39 und 52, Organon der Heilkunst).
Die Allopathie (Allo - griechisch: anders und pathie - griechisch Krankheit) behandelt Erkrankungen mit gegensätzlichen Mitteln, z. B. wird bei Schmerzen ein Schmerzmittel gegeben. Sie steht damit im Gegensatz zur Homöopathie, die bei Schmerzen ein Mittel (in starker Verdünnung) verordnen würde, das Schmerzen auslöst.
Allopathie ist eine Begriffserfindung von Hahnemann. In der heutigen Zeit ist der Begriff zum Synonym der Schulmedizin geworden.
Das typische homöopathische Arzneimittel sind die Streukügelchen, Globuli genannt. Zur Anwendung kommen auch noch Tropfen, Injektionslösungen, Salben und Tabletten. Die Verdünnungen werden mit „D“ und „C“ angegeben.
Bei „D“ (steht für Dezimalpotenz) wird 1 Teil der Ausgangssubstanz mit 9 Teilen Lösungsmittel verdünnt und verschüttelt. Das entspricht dann D1. Bei D2 entnimmt man 1 Teil aus D1 und verdünnt und verschüttelt es mit 9 Teilen Lösungsmittel. Für die Potenz D3 wird wiederum 1 Teil aus D2 entnommen und mit 9 Teilen Lösungsmittel vermischt.
Bei „C“ (steht für Centesimalpotenz) wird 1 Teil der Ausgangssubstanz mit 99 Teilen Lösungsmittel verdünnt und verschüttelt. Das entspricht dann C1 und so weiter.
Der Homöopath spricht von Tiefpotenzen bei einem Wert von bis zu D6 bzw. bis C3, von mittleren Potenzen im Bereich bis D24 bzw. C12 und von hohen Potenzen im Bereich bis D60 bzw. C30. Alles, was darüber hinaus geht, wird als sehr hohe Potenz bezeichnet.
Im Arzneimittelrecht genießen die homöopathischen Medikamente einen Sonderstatus. Es wird von ihnen kein Wirkungsnachweis gefordert.

  • Bewertung aus christlich-biblischer Sicht

Die Bewertungen und Ansichten entspringen ausschließlich meiner persönlichen Meinung und meinem christlichen Glauben, so wie ich die Bibel und den christlichen Glauben verstanden habe.
Bitte lesen Sie zusätzlich zur Bewertung auch unter Kapitel 8 „Grundsätzliches zur Bewertung aus biblischer Sicht“ nach.                                               

Die Homöopathie ist, weil sie in christlichen und fachlichen Kreisen so umstritten ist, ein sehr sensibles Gebiet. Ich will daher sehr differenziert die Bewertung vornehmen. Es wurden schon zur Beurteilung der Homöopathie ganze Bücher und aufwendige Artikel geschrieben. Das kann dieses Buch hier an dieser Stelle nicht leisten, doch soll die Beurteilung aufwendiger als bei den anderen Methoden ausfallen.
Hahnemann war von dem Denken seiner Zeit geprägt. In den Zeiten vor Darwins Evolutionstheorie war es in der Schulmedizin normal (Hahnemann war Arzt) an einen Schöpfergott zu glauben. Er war, wie viele seiner Zeitgenossen, ein gottesfürchtiger Mensch. Das kommt in seinem Buch Organon der Heilkunst klar zum Ausdruck. Er wollte weg von der rein materiellen Behandlungsweise (Aderlässe, Medikamente usw.), die seiner Meinung nach nur wenig Erfolg hatte und hin zu einer Behandlungsform, die die „Dynamis“, die geistartige Kraft die den Menschen innewohnen soll, stärkt. Arzneien sollten laut Hahnemann geistartige Kräfte haben, die die Dynamis im Menschen in der Krankheitsbewältigung helfen, also die Selbstheilungskräfte (der Dynamis) unterstützen. Das geht aus seinem Buch klar hervor. Er entwickelte, meiner Meinung nach, eine spirituelle Heilmethode. Die Medikamente sollten geistartige Kräfte haben, die durch das Schütteln (Dynamisieren) und Potenzieren erreicht werden sollte. Aus dieser Sichtweise ist die Homöopathie eine spirituelle Therapieform und befindet sich eindeutig auf spirituellem Terrain. Aus dieser Sicht muss die Homöopathie aus christlicher Sicht eindeutig abgelehnt werden.
Man kann aus Materie keine geistartige Kraft herstellen, auch enthält Materie keine geistartige Kraft.
Jeder Mensch hat einen Geist, den Hauch Gottes, der uns Menschen bei der Schöpfung von Gott gegeben wurde (1. Mose2 Vers 7).
Jeder Geist, der nicht direkt von Gott (Vater, Sohn, Heiliger Geist) kommt, hat mit dem Gott der Bibel nichts gemeinsam. Gott ist Geist (Johannes 4,24), das stimmt, aber nicht jeder Geist kommt von Gott. Es gibt eine Geisterwelt, die außerhalb des Geistes Gottes ist und jeder Geist der nicht von Gott kommt, ist kein guter Geist (Epheser 6,12). Auch wenn er vielleicht gut erscheint, so hat er sich doch als Engel des Lichts verkleidet (2.Korinther 11,14).
Wer diesen geistartigen Kräften der Homöopathie Glauben schenkt, auch wenn es sie nicht gibt, so erlangt diese Vorstellung doch eine spirituelle Dimension und man öffnet sich damit spirituellen Einflüssen, die außerhalb des Geistes Gottes sind.
Wäre Hahnemann ein gläubiger Christ gewesen, der Jesus Christus als seinen Erlöser angenommen hat, dann hätte er hoffentlich gewusst, dass man Gott in Krankheit um Heilung bitten kann und so direkten Zugang zu einer „Dynamis“ hat, die Jesus Christus heißt. Sein Geist hat schon viele Menschen, die ihn darum baten geheilt. Ich selbst habe schon einige Krankenheilungen erlebt. Aber da Hahnemann Freimaurer war, muss ich sehr davon ausgehen, dass er zwar ein gottesfürchtiger Mann war, der mit Respekt und Achtung die Schöpfung bewunderte, aber Jesus als den einzigen Weg zu Gott nie angenommen hat. Wer Jesus als seinen Herren und Heiland angenommen hat, kann direkt im Gebet Jesus darum bitten durch seinen Geist Heilung zu schenken.

Man kann aber die Homöopathie auch anders betrachten und kann den geistartigen Wirkungsweg außen vor lassen. Viele Naturheilverfahren hatten anfangs eine Sichtweise, die von Aberglauben und magischem Denken geprägt waren, aber im Laufe der Zeit davon befreit wurden, weil andere, zum Teil wissenschaftliche Erklärungen dafür gefunden wurden (siehe auch unter Phytotherapie und Massage). Sieht man die Homöopathie als Therapieform, bei der Wirkstoffe in geringsten Mengen verabreicht werden, um somit einen sanften Heilungsreiz zu erzielen, dann ist die Homöopathie aus christlicher Sicht in Ordnung, sofern der spirituelle Wirkungsweg außen vor bleibt.
Ab mittleren Potenzen ist aber kein Ausgangsstoff des Medikamentes mehr nachweisbar. Es ist schon so stark verdünnt, dass nicht mal mehr ein Molekül des eigentlichen Wirkstoffes nachweisbar ist. Wie kann dann das Medikament noch wirken? Die meisten Therapeuten, die Homöopathie praktizieren sagen, dass die Information des Ausgangsstoffes immer noch als „Energie“ vorhanden ist. Andere sagen die Information des Ausgangsstoffes sei noch als Schwingung vorhanden. Das homöopathische Medikament ist durch das Herstellungsverfahren des Potenzierens und Dynamisierens, so die Ansicht der Homöopathen, zu einem Träger von Information geworden, die energetisch bei Einnahme des Medikamentes übertragen wird. Diese Information ist aber nicht biochemisch-stofflicher Art (also keine Materie) sondern „Energie“. Was ist Energie? Energie bedeutet die geistartige Kraft, die in dem Medikament enthalten sein soll und seine Information dann, nachdem es geschluckt ist, an den Patienten überträgt. Homöopathische Medikamente sollen nochmals vor Gebrauch geschüttelt werden, damit sie nochmals neu dynamisiert werden und die geistartige Kraft besser zur Entfaltung kommt.
Die meisten Homöopathen sind von diesem energetischen Wirkungsweg überzeugt, nur wenige sehen den Wirkungsweg in dem Wirkstoff selbst, der in den Niederpotenzen enthalten ist.

Sanfte Heilreize, ohne Nebenwirkungen, sollen die Selbstheilungskräfte anregen und das Immunsystem stärken. So wird uns in der Werbung, die Homöopathie angeboten. Doch wird der Wirkungsweg, wie es zu diesen Wirkungen kommen soll nicht erwähnt. Die meisten Therapeuten gehen immer noch von den „geistartigen Kräften“, die in den Globulis sein sollen, aus. Andere beschreiben den Wirkungsweg als „energetisch“ oder als „Schwingungen“. Das „Dynamisieren“ bei der Medikamentenherstellung ist immer noch ein wesentlicher Bestandteil der Homöopathie. Die Homöopathie fußt immer noch auf dieser Philosophie. Den meisten Patienten ist dies nicht bewusst. Sie gehen von einem sanften, aber wirksamen Naturheilverfahren aus. Sie kennen zwar die Wirkungen, aber nicht den Wirkungsweg.

Mein Fazit: Würde die Homöopathie in der Niederpotenz angewandt und blieben energetische, geistartige Wirkungswege außen vor, wäre die Homöopathie aus christlicher Sicht in Ordnung. Da aber dieser geistartige Charakter sehr stark vertreten ist und die Homöopathie kaum von dieser Ansicht zu trennen ist, lehne ich die Homöopathie als Ganzes ab. Nach eingehender Prüfung führte ich noch einige Gespräche mit christlichen Kollegen, die die Homöopathie praktizieren. Ich war erstaunt, dass sich die Ansicht der „geistartigen Kräfte“ bis in die Köpfe und den Geist einiger Kollegen eingeschlichen hat. Auf meine Frage wie Mittel- und Hochpotenzen wirken können, erhielt ich von einigen die Antwort, dass es wohl „energetische Kräfte“ oder „Schwingungen“ sind. Energetische Kräfte und Schwingungen sind aber ein anderer Ausdruck für Geist. Wenn es keine Materie mehr ist, dann ist es Geist. Lesen Sie dazu bitte das Kapitel „Gott als Bioenergie“. Einige christliche Kollegen haben sich hier von einer esoterischen „Energie“ oder „Schwingung“ sprich Geist, auf sanftem Wege beeinflussen lassen. Zudem ist die Homöopathie wissenschaftlich widerlegt, auch wenn manche gerade das Gegenteil behaupten. Homöopathie ist Heilen mit Nichts. Lesen Sie dazu bitte das Kapitel „Heilen mit Nichts – Warum helfen nutzlose Therapien?“. 

 

Homotoxikologie
Aus der Sicht der Homotoxikologie („homo“ lat. Mensch und „tox“ von toxin – lat. Gift) entstehen Krankheiten aufgrund von Übergiftungen des Organismus. Mit Hilfe von Erkrankungen will sich der Körper von Schadstoffen befreien. Das moderne Leben bringt eine Vielzahl von Giftstoffen mit sich, die in der Luft, in der Nahrung, in der Kleidung und anderen Gegenständen sind. Gegen eine solche Flut von Giftstoffen ist der Körper machtlos. Er kann sich nur noch, aus der Sicht der Homotoxikologie, mit Erkrankungen gegen diese Gifte wehren.
Begründer ist der deutsche Arzt Dr. Hans-Heinrich Reckeweg (1905-1985). Aus der Sicht der Homotoxikologie können Krankheiten nur geheilt werden, wenn der Betroffene nicht mit weiteren Giftstoffen belastet wird und gleichzeitig die Ausscheidungsorgane (z. B. Leber, Nieren, Lymphsystem) in ihrer Entgiftungsarbeit angeregt werden. Die Entgiftungstherapie wird mit homöopathischen Mitteln und mit sogenannten Nosoden durchgeführt. Nosoden sind Arzneimittel, die aus gesundem oder erkranktem Körpergewebe des Menschen oder ihren Ausscheidungen gewonnen werden. Die Mittel sind homöopathisch potenziert (siehe Homöopathie) und werden als Antihomotoxika bezeichnet.
Im Gegensatz zur Homöopathie werden die Mittel aus der Sicht der Isopathie (Gleiches wird mit Gleichem behandelt, Homöopathie – Ähnliches wird mit Ähnlichem behandelt.) ausgewählt. Homöopathen wählen ihre Medikamente anhand der Symptome des Erkrankten aus. Die Homotoxikologie wählt ihre Medikamente anhand der Erkrankung aus.
Die Antihomotoxika sollen enzymatische Entgiftungsprozesse der Leber und der Nieren stimulieren. Das Immunsystem soll angeregt und so genannte neuronale Heilreflexe stimuliert werden. 

  • Bewertung aus christlich-biblischer Sicht

Die Bewertungen und Ansichten entspringen ausschließlich meiner persönlichen Meinung und meinem christlichen Glauben, so wie ich die Bibel und den christlichen Glauben verstanden habe.
Bitte lesen Sie zusätzlich zur Bewertung auch unter Kapitel 8 „Grundsätzliches zur Bewertung aus biblischer Sicht“ nach.                                               

Da hier die homöopathischen Medikamente nicht dynamisiert (siehe Homöopathie), also einfach nur verdünnt werden und der Wirkungsweg nicht über „dynamisierte, geistartige Heilkräfte“ beschrieben ist, ist die Homotoxikologie aus christlicher Sicht in Ordnung.

 

Hypnose
Hypnose stammt von dem griechischen Wort „hypnos“ ab und bedeutet soviel wie Schlaf. Hypnose führt zu einem veränderten Bewusstseinszustand. Das Bewusstsein, Logik und Verstand werden reduziert, die Emotionalität wird verstärkt. 

  • Bewertung aus christlich-biblischer Sicht

Die Bewertungen und Ansichten entspringen ausschließlich meiner persönlichen Meinung und meinem christlichen Glauben, so wie ich die Bibel und den christlichen Glauben verstanden habe.
Bitte lesen Sie zusätzlich zur Bewertung auch unter Kapitel 8 „Grundsätzliches zur Bewertung aus biblischer Sicht“ nach.                                               

Hypnose ist Manipulation und sollte auf jeden Fall nicht angewandt werden.

 

4. Therapeuten ohne rechtliche Anerkennung

5. Fragliche Ursachen, Diagnosen und Therapien

6. Heilen mit Nichts-
Warum helfen nutzlose Therapien?

10. Was kann passieren?

11. Götzenopferfleisch

12. Gott als Bioenergie

14. Und was ist mit der Schulmedizin?

17. Schlussbemerkung